09. März 2017 / 23:52 Uhr

Stimmen zum Remis zwischen Schalke und Gladbach: "Müssen demütig bleiben"

Stimmen zum Remis zwischen Schalke und Gladbach: "Müssen demütig bleiben"

Angelo Freimuth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zweikampf
Schalkes Nabil Bentaleb (r.) und der Gladbacher Lars Stindl kommen beim Kampf um den Ball zu Fall. Foto: Ina Fassbender © Ina Fassbender
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Beide Mannschaften können mit dem Ergebnis leben. Beim Rückspiel in einer Woche ist nun alles offen.

Nach dem bitteren 2:4 am vergangenen Samstag hat sich Schalke 04 halbwegs rehabilitiert und Borussia Mönchengladbach im Hinspiel des Europa-League-Achtelfinales immerhin ein 1:1 abgetrotzt. Die Königsblauen sind zufrieden mit dem Ergebnis und wollen im Rückspiel nächste Woche mehr.

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"Ich weiß, dass meine Mannschaft gut spielen kann, das hat sie heute gezeigt", urteilte Schalke-Coach Markus Weinzierl im Gespräch mit Sky. Angesichts des Chancen-Übergewichts zu Gunsten der Hausherren (23:5 Schüsse) war das Remis fast zu wenig. "Ich hätte es meiner Mannschaft heute gegönnt, sie hätte es auch verdient gehabt", erklärte Weinzierl.

Immerhin: Nach den schwachen Auftritten der letzten Wochen "war das eine gute Reaktion von uns", meinte Torschütze Guido Burgstaller, der betonte: "Wir können spielerisch überall mithalten, das hat man heute gesehen." Die Chancen aufs Weiterkommen? "50:50", schätzte der Österreicher.

"Müssen immer demütig bleiben"

Auch Gladbach kann mit dem Ergebnis gut leben. "Wir sind zufrieden", sagte Trainer Dieter Hecking, der unterstrich: "Wir müssen immer demütig bleiben, wir sind nicht hierhergekommen, um Schalke aus dem Stadion zu schießen."

Tatsächlich hatten die Hausherren deutlich mehr Chancen als die "Fohlen". Überlegen, so glaubt Manager Max Eberl, sei Schalke aber nicht gewesen. "Wir hatten die hochkarätigeren, Schalke hatte mehr", urteilte Eberl zur Chancenverteilung.