02. November 2021 / 21:40 Uhr

Stimmen zur 2:3-Niederlage vom 1. FC Phönix Lübeck: "Zweite Halbzeit haben wir nicht stattgefunden"

Stimmen zur 2:3-Niederlage vom 1. FC Phönix Lübeck: "Zweite Halbzeit haben wir nicht stattgefunden"

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Umkämpftes Regionalliga-Spiel: HSV-Doppeltorschütze Anssi Tapio Suhonen setzt sich gegen Murat Rasgele und Björn Lambach durch
Umkämpftes Regionalliga-Spiel: HSV-Doppeltorschütze Anssi Tapio Suhonen setzt sich gegen Murat Rasgele und Björn Lambach durch © Agentur 54°
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Der 1. FC Phönix Lübeck verliert trotz zweimaliger Führung gegen den Hamburger SV II - Sportchef, Trainer und Kapitän, sowie ein Ex-Lübecker HSV-Kicker melden sich nach dem Spiel zu Wort

Frank Salomon, Phönix-Sportchef: „Der HSV hat sich komplett topfit präsentiert. In der zweiten Halbzeit hat man gemerkt, dass wir erst vor drei Tagen 90 Minuten gespielt haben. Der HSV hatte spielfrei und war ausgeschlafen. Bei uns fehlten die Körner. Wenn man bei den zwei Gegentoren in der zweiten Halbzeit den Gegenspieler ohne Gegenwehr drehen lässt, muss man sagen, hat das heute insbesondere körperlich nicht gereicht.“

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Daniel Safadi, Phönix-Trainer: „Die Niederlage tut weg und war unnötig. Bei zwei Gegentoren drehen sich die Hamburger, als wenn wir kleine Schuljungen sind. Wir haben uns nicht gewehrt. Das sah aus wie Torschusstraining. In der zweiten Halbzeit sind wir die Wege nicht gegangen. Wir haben es nicht geschafft, für Entlastung zu sorgen. Das wird gerade erst gegen Heide gespielt haben, soll keine Ausrede sein.“

LN-Reporter Volker Giering (r.) gemeinsam mit Ex-Lübecker Timon Burmeister
LN-Reporter Volker Giering (r.) gemeinsam mit Ex-Lübecker Timon Burmeister © Foto: LN

Phönix-Kapitän Nico Fischer: "Am Ende hat der HSV verdient gewonnen!"

Aufgrund dieser Niederlage zieht der Hamburger SV II in der Tabelle der Regionalliga Nord am 1. FC Phönix Lübeck vorbei.

Haris Hyseni mit einem Schussversuch Zur Galerie
Haris Hyseni mit einem Schussversuch ©

Nico Fischer, Phönix-Kapitän: „Wir haben eine bomben erste Halbzeit gespielt, kriegen mit dem Elfmeter allerdings ein blödes Gegentor. Der Ball springt Kubi an die Brust. Wir kommen gut wieder und gehen in Führung. Zweite Halbzeit haben wir kein Zugriff mehr bekommen und kommen nicht mehr in die Zweikämpfe. Die zwei weiteren Gegentore waren symptomatisch. Es war eine Frage der Zeit. Am Ende hat der HSV verdient gewonnen. Zweite Halbzeit haben wir nicht stattgefunden.“

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Timon Burmeister, HSV-Stürmer und früher Jugendspieler beim VfB Lübeck: „In der zweiten Halbzeit haben wir genau das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollten Phönix laufen lassen und müde kriegen. Erste Halbzeit war schwach von uns. Wir waren nicht zielstrebig genug. Wir sind gut aus der Kabine gekommen und haben gezeigt, was wir können. Wir waren frischer und hatten mehr Willen.“

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