25. September 2018 / 10:12 Uhr

Stimmungsvolle Rückfahrt für den Gettorfer SC

Stimmungsvolle Rückfahrt für den Gettorfer SC

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Gettorfer Yannick Wolf (re., hier im Duell mit dem Jevenstedter Jan-Mattes Szalies) traf zum 1:0 in Flensburg.
Der Gettorfer Yannick Wolf (re., hier im Duell mit dem Jevenstedter Jan-Mattes Szalies) traf zum 1:0 in Flensburg. © Gusner
Anzeige

Fußball-Landesliga: Gettorf setzt Aufwärtstrend in Flensburg fort – Schläfrige Altenholzer

Anzeige
Anzeige

Die Auswärtstour des Gettorfer SC an die dänische Grenze hat sich gelohnt. Beim IF Stjernen Flensborg, dem bisher auf eigenem Platz unbesiegten Aufsteiger der Fußball-Landesliga Schleswig, setzten die Gettorfer ihren Aufwärtstrend fort und holten sich beim 2:0-Erfolg einen verdienten Dreier ab. Von dem war der TSV Altenholz um einiges entfernt, obwohl er bei der 2:3-Niederlage gegen den MTSV Hohenwestedt ein 0:3-Rückstand fast noch aufgeholt hätte.

IF Stjernen Flensborg – Gettorfer SC 0:2 Die Stimmung auf der Rückfahrt hätte bei den Gettorfern kaum besser sein können. Eine Woche nach dem 3:0-Sieg gegen den FC Reher/Puls stand in ihrer Defensive wieder die Null. Da Yannick Wolf (53.) und Kevin Link mit einem satten Knaller aus 25 Metern zum 2:0 (66.) getroffen hatten, gingen auch drei Punkte von der Flensburger Förde mit nach Gettorf. GSC-Coach Christian Schössler war entsprechend zufrieden, auch wenn er bei den schon früh vorhandenen Torchancen auf „leider erst späte Tore“ warten musste.

Seine kürzlich geänderte Taktik sah er letztlich auch diesmal von Erfolg gekrönt: „Wir haben etwas tiefer und dabei gut gestanden, so dass der Gegner auch später mit einer zusätzlich eingewechselten Offensivkraft kein Mittel gefunden hat. Wir haben hinten kaum etwas zugelassen.“ Mit schnellem Umschaltspiel in den Angriffsmodus kamen die Gettorfer immer wieder zu gefährlichen Attacken in Richtung Gehäuse der Gastgeber, bei denen es aber nur zu zwei Treffern reichte. Die konnte der Ex-Gettorfer Lasse Assenheimer nur von der Bank aus verfolgen, da er gegen seine Teamkollegen aus dem Vorjahr nicht zum Einsatz kam.

MTSV Hohenwestedt – TSV Altenholz 3:2 Hört sich knapp an, das war es aber erst in der Schlussphase. Eine Stunde lang träumten die Altenholzer tief und fest, agierten passiv und pomadig. „Wir haben 60 Minuten überhaupt nicht stattgefunden“, konstatierte TSVA-Coach Kristian Hamm und bemängelte vor allem die nicht vorhandene geistige Frische bei seiner Elf: „Hohenwestedt war williger und geiler auf den Sieg. Alle zweiten Bälle sind bei denen gelandet. Wir hingegen haben gefühlt nur 25 Prozent der Zweikämpfe gewonnen. Fast genauso schlecht muss unsere Passquote gewesen sein. So kann man nicht bestehen.“

Dass es am Ende nach Toren von Maxim Fröhlich (68.) und Lasse Jensen (90.+2) fast noch zu einem Punkt gereicht hätte, weil sich die Altenholzer in den letzten 30 Minuten auf ihren Qualitäten rückbesannen, zeigt das ganze Dilemma. „Erst ab da haben wir nicht nur Fußball gespielt, sondern auch Fußball gearbeitet. Die Tendenz, dass wir nicht über 90 Minuten konstant sind, setzt sich fort“, sagte Hamm und ergänzte: „Wir werden das aufarbeiten müssen. Das war zu wenig. Es ist jetzt Kopfarbeit gefragt.“ Die Altenholzer sind im Abstiegskampf angekommen. Am Sonnabend gastiert mit Nordmark Satrup ein Spitzenteam in Altenholz. Der Druck, der auf der Hamm-Elf lastet, wird nicht geringer.

Weitere News aus der Region

Die wichtigsten Sommertransfers 2018 in Kiels Amateurfußball:

Verbandsliga Ost: Thorge Beuck steht zukünftig nicht mehr zwischen den Pfosten des Preetzer TSV, er wechselt zu Eutin 08. Zur Galerie
Verbandsliga Ost: Thorge Beuck steht zukünftig nicht mehr zwischen den Pfosten des Preetzer TSV, er wechselt zu Eutin 08. ©
Anzeige

ANZEIGE: 50% auf dein Spieler-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Kiel
Sport aus aller Welt