25. September 2020 / 16:43 Uhr

Eilvese-Coach Jürgens zuversichtlich vor Spitzenduell gegen OSV: "Kommen uns entgegen"

Eilvese-Coach Jürgens zuversichtlich vor Spitzenduell gegen OSV: "Kommen uns entgegen"

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
STK Eilvese-Trainer Thassilo Jürgens vor dem Spiel gegen den OSV Hannover: Es treffen zwei der stärkeren Teams aufeinander.
STK Eilvese-Trainer Thassilo Jürgens vor dem Spiel gegen den OSV Hannover: "Es treffen zwei der stärkeren Teams aufeinander." © Christian Hanke
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Spitzenspiel in der Staffel Nord der Landesliga Hannover. Am Sonntag (15 Uhr) kommt es im Oststadtstadion des OSV Hannover zum Duell mit dem STK-Eilvese. Der STK möchte sich oben festsetzen, benötigt dafür aber mehr Effizienz vor dem gegnerischen Tor, mahnt Trainer Thassilo Jürgens.

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Laut aktueller Tabelle und Umfrage unter den SPORTBUZZER-Nutzern vor der Saison kommt es am Sonntag (15 Uhr) im Oststadtstadion des OSV Hannover zum Landesliga-Spitzenspiel mit dem STK Eilvese. "Es treffen zwei der stärkeren Teams aufeinander", sagte Eilveses Trainer Thassilo Jürgens. Er möchte sich mit einem Erfolg im Duell des Dritten beim Zweiten gerne in der Tabelle oben festsetzen.

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OSV Hannover bisher mit zwei Siegen aus zwei Spielen

Allerdings ist der STK nach dem erfolgreichen Start der Hannoveraner gewarnt. Denn die Mannschaft von Coach Emilio Ortega gewann beide bisherigen Partien. Am vergangenen Spieltag musste der OSV aufgrund der ungeraden Staffelgröße zuschauen. Ob das ein Vor- oder Nachteil für die Eilveser sein wird, vermag Jürgens nicht zu beurteilen. "Es kann den Spielrhythmus stören. Aber auf der anderen Seite konnten sie durchatmen und haben sicherlich weiterhin trainiert."

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Jürgens: "Müssen effizienter sein"

Das haben auch die Eilveser. Nachdem das Team beim enttäuschenden 1:1 gegen den TuS Sulingen zuletzt reihenweise erstklassige Torchancen ausgelassen hatte, erwartet Jürgens für die Begegnung in Hannover eine bessere Effizienz vor des Gegners Tor. Er habe nach eigener aussage im Training allerdings nicht nur alle blindlings auf das leere Tor feuern lassen. "Wir haben ganz normal geübt. Da ist der Torabschluss eine Komponente", sagte er. Seine Hoffnung: "Wenn man sich Erfolgserlebnisse im Training holt, steigert es das Selbstbewusstsein. Dann klappen wieder mehr Dinge im Spiel."

Jürgens: "Spielweise kommt uns entgegen"

Der STK-Trainer stuft beide Mannschaften als defensiv gut geordnet ein. "Der OSV ist ein Team, das mitspielt und nicht aus der abwehr den Ball auf den Parkplatz bolzt", sagte Jürgens. Seiner Einschätzung nach könnte diese Spielweise seiner Mannschaft entgegenkommen. "Eher mitspielende Gegner liegen uns etwas besser."

Stannehl fehlt weiterhinnoch keine Diagnose bei Wagner

Jürgens steht nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich Sebastian Stannehl fehlt weiterhin aufgrund seiner weiterhin anhaltenden Probleme am Schleimbeutel im Knie. Die Diagnose bei Adrian Wagner steht noch aus. Er blieb bei einem Schussversuch gegen die Sulinger im Rasen hängen. "Von einer Überdehnung des Knies bis zu einer schlimmeren Verletzung ist alles möglich", sagte Jürgens.

Nach einem spielfreien Wochenende darf also auch der OSV wieder mitmischen. „Die haben eine richtig gute Truppe“, sagt OSV-Trainer Emilio Ortega über die Eilveser. „Die können wir gut bespielen, weil sie auch offensiv ausgerichtet sind. Das liegt uns“, ergänzt er. Ähnlich äußert sich auch Eilveses Coach Thassilo Jürgens. Ortega rechnet aufgrund der „extrem hohen Qualität in der Offensive“ mit einem munteren Spiel beider Seiten.

"Die Jungs sind alle hungrig"

Die spielfreie Zeit, die Ortega im Vorfeld scharf kritisiert hatte, nutzte er mit dem Team nun zu Übungseinheiten. Er hatte nach eigener Aussage bei mehreren anderen Vereinen mit gleichem Schicksal nachgefragt, „doch die hatten alle kein Interesse an einem Testspiel“, sagt Ortega verwundert. „Wir haben dafür ein wenig unsere Wunden geleckt.“ Bis auf Philipp Kahl (Bänderriss) und Djawid Gabibow (Adduktorenprobleme) sind alle einsatzbereit. „Es ist gar nicht so leicht, aus 23 fitten Spielern den Kader zusammenzustellen“, sagt der Trainer. „Die Jungs sind alle hungrig.“