18. Oktober 2020 / 18:31 Uhr

Sieg im Spitzenspiel: Der STK Eilvese luchst Stelingen die Tabellenführung ab

Sieg im Spitzenspiel: Der STK Eilvese luchst Stelingen die Tabellenführung ab

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der STK Eilvese darf sich nach dem 3:1 Sieg über die Tabellenführung freuen.
Der STK Eilvese darf sich nach dem 3:1 Sieg über die Tabellenführung freuen. © CHRISTIAN HANKE
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Jede Serie muss irgendwann reißen: Nach fünf Spielen ohne Niederlage ist es der STK Eilvese, den den TSV Stelingen durch ein 3:1 zu Fall bringt. Die Mannschaft aus dem Norden Neustadts konnte auch ein früher Treffer der Gäste nicht stoppen. Eilvese schnappt sich damit die Tabellenführung der Landesliga Nord. 

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Im sechsten Saisonspiel hat der TSV Stelingen die erste Niederlage hinnehmen müssen. Der Aufsteiger verlor beim STK Eilvese – und kam bei der 1:5 (1:2)-Pleite auch gleich richtig unter die Räder. Zuvor hatte der TSV nur zwei Gegentreffer kassiert. Durch diesen hohen Sieg verdrängten die Eilveser die punktgleichen Stelinger von der Tabellenspitze der Landesliga-Staffel Nord.

Kaltstart für den STK Eilvese

Dabei erwischten die Gäste den besseren Start. Mit einem langen Ball aus dem Mittelfeld überspielten sie die hoch stehende STK-Defensive. Demba Djitte traf zum 0:1 (5.). Und vielleicht hätte die Begegnung einen anderen Verlauf genommen, hätte Djitte wenige Minuten später seine nächste Großchance genutzt, er scheiterte jedoch aus fünf Metern an STK-Keeper Bastian Fielsch – eine Szene, die nach Meinung von Stelingens Trainer Marko Orsolic Symbolkraft besaß. „Uns hat heute die Galligkeit gefehlt, die uns zuletzt ausgezeichnet hatte. Es war insgesamt eine schlechte Leistung von uns, wir waren nicht so recht präsent.“

Bilder vom Spiel der Landesliga Nord zwischen dem STK Eilvese und TSV Stelingen

Stelingens Trainer Marko Orsolic braucht eine Stärkung. Zur Galerie
Stelingens Trainer Marko Orsolic braucht eine Stärkung. © Christian Hanke

Dabei dachte er vor allem an die beiden Eilveser Tore vor der Pause, die jeweils aus Standardsituationen resultierten. Kenny Böttger (13.) glich nach einem Eckball und einer Kopfballverlängerung gegen seinen Ex-Verein aus, Tim Meinhold (24.) brachte den STK im Anschluss an einen Freistoß in Front.

Nach rund einer Stunde erwischte Richard Leimann mit einem Schuss aus 20 Metern Torhüter Sebastian Rettschlag auf dem falschen Fuß und erzielte das 3:1, auch er trug in der Vergangenheit das Trikot des TSV Stelingen. Pascal Gos (72.) traf im Anschluss an einen TSV-Ballverlust im Mittelfeld auf Pass von Leimann zum 4:1, Sebastian Schirrmacher (79.) stellte nach einer Freistoßflanke den 5:1-Endstand her.

Sieg fällt zu hoch aus

„In der ersten Halbzeit war das Spiel noch ausgeglichen, daher ist unser Sieg vielleicht zu hoch ausgefallen“, sagte STK-Trainer Thassilo Jürgens. Dass man den frühen Rückstand zur Pause nach der Verwertung weniger Chancen gedreht habe, „hat uns in der Kabine enormen Auftrieb gegeben“. In der zweiten Halbzeit habe es seiner Mannschaft in die Karten gespielt, „dass Stelingen weiter nach vorn gespielt hat, dadurch haben sich für uns Räume ergeben“. Und drei von insgesamt fünf Toren durch Standardsituationen stimmen sowieso jeden Trainer positiv.