18. August 2020 / 23:48 Uhr

"Stolz wird kommen": Die Stimmen zum Halbfinal-Aus von RB Leipzig gegen PSG

"Stolz wird kommen": Die Stimmen zum Halbfinal-Aus von RB Leipzig gegen PSG

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Enttäuschung bei RB Leipzig war nach dem Abpfiff groß.
Die Enttäuschung bei RB Leipzig war nach dem Abpfiff groß. © Getty Images
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Zu viel Tempo, zu viel Klasse: Im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain bekommt RB Leipzig die Grenzen aufgezeigt, verliert verdient 0.3 (0:2). Wir haben nach dem Abpfiff erste Reaktionen von Spielern, Trainer und Experten gesammelt.

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Lissabon. Julian Nagelsmann marschierte sofort nach dem Scheitern von RB Leipzigs „Missão Final“ zu Thomas Tuchel und gratulierte fair mit einer kurzen Umarmung. Im Taktik-Duell der deutschen Trainer hat der Bundesligist gegen das übermächtige Starensemble von Paris Saint-Germain den großen Coup in der Königsklasse klar verpasst. Gegen die rasante Fußball-Kunst von Weltmeister Kylian Mbappé und Neymar waren die Sachsen beim 0:3 (0:2) im Halbfinale der Champions League am Dienstagabend im Estádio da Luz von Lissabon überfordert. Ohne die Paraden von Torwart Peter Gulacsi hätte Nagelsmann sogar eine Blamage erlebt.

DURCHKLICKEN: Erste Stimmen zum Halbfinal-Duell

Julian Nagelsmann (RB Leipzig): Der Gegner war heute schlichtweg besser als wir. Das muss man auch mal akzeptieren. Wir waren eigentlich ganz gut drin, haben aber im letzten Drittel zu hektisch gespielt. Nachdem wir in unserer besten Phase das Standard-Gegentor bekommen haben, ging so ein bisschen der Glaube verloren. Das zweite Tor war unglücklich, ein ähnliches Geschenk wie das dritte. Auf diesem Niveau wird das bestraft. Trotzdem gibt es da keine Kritik von mir. Wir wollen Fußball spielen und da passieren Fehler. Zur Galerie
Julian Nagelsmann (RB Leipzig): "Der Gegner war heute schlichtweg besser als wir. Das muss man auch mal akzeptieren. Wir waren eigentlich ganz gut drin, haben aber im letzten Drittel zu hektisch gespielt. Nachdem wir in unserer besten Phase das Standard-Gegentor bekommen haben, ging so ein bisschen der Glaube verloren. Das zweite Tor war unglücklich, ein ähnliches Geschenk wie das dritte. Auf diesem Niveau wird das bestraft. Trotzdem gibt es da keine Kritik von mir. Wir wollen Fußball spielen und da passieren Fehler." ©

Nach den Toren von Marquinhos (13. Minute), Angel di Maria (42.) und Juan Bernat (56.) greift Tuchel dagegen am Sonntag mit dem französischen Meister gegen den FC Bayern München oder Olympique Lyon nach dem auch von den Geldgebern aus Katar schon lange ersehnten Henkelpott. RB Leipzig muss nach den zunächst verheißungsvollen Tagen in Portugals Hauptstadt ernüchtert die Heimreise antreten.

Mehr zum Spiel

Von Oktober an kann RB Leipzig einen neuen Anlauf in der Gruppenphase der Königsklasse nehmen. Statt des großen Finales steht aber als nächstes Pflichtspiel erstmal die DFB-Pokalpartie am zweiten September-Wochenende beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg an.

Zusammengetragen von Julius Schilling und Tilman Kortenhaus.