09. Oktober 2020 / 12:09 Uhr

Drastische Strafe nach "heimtückischer Attacke": Kreisliga-Spieler für acht Jahre gesperrt

Drastische Strafe nach "heimtückischer Attacke": Kreisliga-Spieler für acht Jahre gesperrt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ein Kreisliga-Spieler wurde nach einer Attacke lange gesperrt.
Ein Kreisliga-Spieler wurde nach einer Attacke lange gesperrt. © imago images/ULMER Pressebildagentur
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Wegen einem schweren Angriff auf einen Schiedsrichter ist ein Amateurfußballer im Fußballkreis Kempen/Krefeld lange gesperrt worden. 

Der Fußballkreis Kempen/Krefeld hat einen Amateurspieler wegen einer schweren Attacke auf einen Schiedsrichter acht Jahre lang gesperrt. „Wir mussten hier Zeichen setzen, deswegen haben wir das maximale Strafmaß bewusst verhängt. Hier lag besonders schwere Heimtücke vor“, sagte der Kreissportgerichts-Vorsitzende Reiner Hohn der dpa am Freitag. Zuvor hatte die Westdeutsche Zeitung über den Fall berichtet.

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Demnach hatte der Torhüter des CSV Marathon Krefeld in einem Kreisliga-B-Spiel gegen den SV Oppum aus Krefeld am 21. September 40 Meter Anlauf genommen, um den Schiedsrichter von hinten gezielt in den Nacken zu schlagen. Das Spiel wurde daraufhin abgebrochen. Der Täter erhielt bereits am Tag nach dem Vorfall vom CSV Marathon lebenslanges Hausverbot und soll aus dem Verein ausgeschlossen werden.

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Sollte dies geschehen, käme dies laut Hohn einer lebenslangen Sperre gleich: „Die achtjährige Sperre hätte dann aufschiebenden Charakter und würde erst beginnen, wenn der Spieler einen Verein findet, der ihn aufnehmen will. Das wird kein Verein machen.“

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