25. Januar 2020 / 09:00 Uhr

Die spektakulärste Abfahrt: Deutsche Ski-Asse Sander und Dreßen erklären die Schlüsselstellen der Streif

Die spektakulärste Abfahrt: Deutsche Ski-Asse Sander und Dreßen erklären die Schlüsselstellen der Streif

Stefan Döring
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Andreas Sander und Thomas Dreßen analysieren die schwerste Abfahrt der Saison auf der Streif
Andreas Sander und Thomas Dreßen analysieren die schwerste Abfahrt der Saison auf der Streif © imago images/Eibner Europa/Montage
Anzeige

Das Hahnenkammrennen in Kitzbühel gilt als schwierigste Abfahrt der Saison. Die deutschen Ski-Asse Andreas Sander und Thomas Dreßen, Sieger von 2018 auf der Streif, erklären die Schlüsselstellen der Abfahrt.

Höher, schneller, weiter - und spektakulärer! Auf der Streif in Kitzbühel wurden schon viele Legenden geschrieben. Für die Fahrer ist es "eine Mini-WM", wie Andreas Sander sagt. Für die Fans ist es der Höhepunkt einer Ski-Saison. Das Hahnenkammrennen in Kitzbühel gilt als das spektakulärste Skirennen der Welt.

Anzeige

Die Namen der Streckenabschnitte der legendären Streif lassen die Herzen aller Skifans höher schlagen: Mausefalle, Steilhang, Gschoß, Seidl-Alm-Sprung, Hausbergkante, Traverse. Die Streif ist für die Athleten die schwierigste Abfahrt der Saison - aber auch die, die jeder gewinnen will. So wie der Deutsche Thomas Dreßen, dem dies 2018 gelang. Auch Andreas Sander fährt in Kitzbühel regelmäßig gute Ergebnisse ein. Für den SPORTBUZZER erklären beide die Schlüsselstellen der Streif - klickt euch durch!

Sander und Dreßen erklären: Das sind die Schlüsselstellen des Hahnenkammrennens

Andreas Sander und Thomas Dreßen analysieren die schwerste Abfahrt der Saison auf der Streif Zur Galerie
Andreas Sander und Thomas Dreßen analysieren die schwerste Abfahrt der Saison auf der Streif ©

Schlüsselstelle der Streif: Der Steilhang

"Schiss darf nicht dabei sein. Du musst der Chef sein, sonst wirft es dich ab. Du musst alles beisammen haben", sagt Dreßen. Allerdings geht es direkt vom Start weg in die Mausefalle. Der Sprung geht bis zu 70, 80 Meter weit. "Beim Start muss man herausattackieren, gleich aktiv sein. Der Fahrer muss der Chef über die Strecke sein. In der Mausefalle muss man eine gute Bewegung mitmachen", sagt Dreßen.

Mehr zur Streif

Die Schlüsselstelle schlechthin ist aber der Steilhang. "Von oben weg ist es eine Konzentrationsfrage, dann muss man aus dem Steilhang die Geschwindigkeit für das flache Stück mitnehmen. Die vermeintlich leichten Kurven darf niemand unterschätzen, weil man dort viel Zeit verlieren kann. Ab dem Hausberg wird es unten noch einmal richtig schwierig. Aus der Traverse muss man richtig Schwung mitnehmen für den Steilhang", sagt Sander. Dreßen pflichtet ihm bei: "Im Steilhang geht es darum, möglichst viel Tempo für das Flachstück im Mittelteil mitzunehmen. Ansonsten ist das Rennen schon gelaufen. Alles, was man dort an Zeit verliert, holt man nicht mehr auf."

Anzeige: Erlebe die gesamte Bundesliga mit WOW und DAZN zum Vorteilspreis