26. April 2019 / 12:16 Uhr

Lügen-Streit beim VfB Stuttgart: Buchwald kontert Porth-Kritik

Lügen-Streit beim VfB Stuttgart: Buchwald kontert Porth-Kritik

Angelo Freimuth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
VfB Stuttgart: Wilfried Porth und Guido Buchwald liefern sich einen heftigen Streit. 
VfB Stuttgart: Wilfried Porth und Guido Buchwald liefern sich einen heftigen Streit.  © dpa/imago images/Montage
Anzeige

Der beim VfB Stuttgart zurückgetretene Ex-Weltmeister Guido Buchwald wies die Lügen-Vorwürfe von Wilfried Porth zurück und kritisierte das VfB-Aufsichtsratsmitglied scharf für den Zeitpunkt der Äußerungen. 

Anzeige

Ex-Weltmeister Guido Buchwald hat sich gegen den Vorwurf der Lüge von VfB-Aufsichtsrat Wilfried Porth gewehrt. Buchwald war Anfang Februar aus dem Aufsichtsrat des Stuttgarter Fußball-Bundesligisten zurückgetreten und hatte als Grund ein gestörtes Vertrauensverhältnis zu seinen Kollegen angegeben. Daimler-Personalvorstand Porth hatte dem 58-Jährigen am Mittwoch vorgeworfen, das Zerwürfnis beim Klub erfunden zu haben.

Anzeige
Mehr zum VfB Stuttgart

"Er hat mich verbal in der Öffentlichkeit, wo viele Leute drumherum gesessen haben, angegriffen. Da gibt es viele Zeugen", betonte Buchwald nun am Freitag im Gespräch der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Ein heftiger Streit mit Porth soll der Auslöser für den Rücktritt des früheren Profis im Februar gewesen sein.

Buchwald kritisiert Zeitpunkt der Kritik

Jedoch hatte das Aufsichtsratsmitglied des VfB Stuttgart im Interview mit der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten erklärt, die von Buchwald erzählte Geschichte, „dass ich ihn rausgemobbt hätte“, sei „einfach nicht richtig“. Insbesondere den Vorwurf, der Ex-Weltmeister sei bei Entscheidungen nicht einbezogen worden, wies Porth am Donnerstag zurück: "Es ist absolut legitim, Kritik zu üben und eine andere Auffassung zu haben. Guido Buchwald hatte aber keine andere Auffassung. Die hat er hinterher kreiert, nachdem es nicht lief."

Das sind die möglichen Nachfolger von Markus Weinzierl beim VfB Stuttgart

<b>Nico Willig</b> übernimmt den VfB bis zum Ende der Saison, danach dürfte es eine neue Lösung geben. Im Jahr 2015 hat er zusammen mit Domenico Tedesco, Alexander Nouri und Kenan Kocak die Ausbildung zum Fußballlehrer erfolgreich abgeschlossen. Aktuell ist der 38-Jährige Trainer der U19 der Schwaben.  Zur Galerie
Nico Willig übernimmt den VfB bis zum Ende der Saison, danach dürfte es eine neue Lösung geben. Im Jahr 2015 hat er zusammen mit Domenico Tedesco, Alexander Nouri und Kenan Kocak die Ausbildung zum Fußballlehrer erfolgreich abgeschlossen. Aktuell ist der 38-Jährige Trainer der U19 der Schwaben.  ©

Kritik, die Buchwald nicht nachvollziehen kann. Zudem zeigte der 58-Jährige angesichts der prekären sportlichen Situation des VfB Stuttgart Unverständnis zum Zeitpunkt der Vorwürfe durch Porth: "So etwas tut dem VfB Stuttgart in der jetzigen Lage sicher nicht gut." Mit bislang nur 21 Punkten spielen die Schwaben eine historisch schlechte Bundesliga-Saison. Nur weil Nürnberg und Hannover noch schwächer sind, hat Stuttgart wohl noch über die Relegation Chancen auf den Klassenerhalt. Bis auf einen Nichtabstiegsplatz sind es bei vier ausstehenden Spieltagen sechs Punkte Rückstand.