19. Februar 2022 / 10:02 Uhr

Sturm-Schäden sorgen für Absage: Drittliga-Topspiel zwischen Osnabrück und Braunschweig fällt aus

Sturm-Schäden sorgen für Absage: Drittliga-Topspiel zwischen Osnabrück und Braunschweig fällt aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Drittliga-Spiel zwischen dem VfL Osnabrück und Eintracht Braunschweig ist abgesagt worden.
Das Drittliga-Spiel zwischen dem VfL Osnabrück und Eintracht Braunschweig ist abgesagt worden. © IMAGO/Picture Point
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Das Niedersachsen-Duell zwischen dem VfL Osnabrück und Eintracht Braunschweig findet nicht statt. Wie der Gastgeber am Samstagmorgen bekanntgab, sorgt der Sturm "Zeynep" für die Absage.

Das Top-Spiel am Samstag in der 3. Liga fällt aus: Das Duell zwischen dem VfL Osnabrück und Eintracht Braunschweig ist am Samstagmorgen offiziell abgesagt worden. "Der Sturm 'Zeynep', der gestern unter anderem in der Region Osnabrück tobte, hat auch vor der Bremer Brücke keinen Halt gemacht. Im Stadion haben sich beispielsweise Werbebanden von der Dachkonstruktion gelöst und sind auf das Spielfeld und die Zuschauerränge geflogen", teilte der Gastgeber mit.

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Die Partie hätte eigentlich am Samstag um 14 Uhr angepfiffen werden sollen. Aktuell liegen die Braunschweiger als Tabellendritte drei Punkte vor den Osnabrückern, die Rang fünf belegen - es wäre das Top-Spiel an diesem Wochenende in der 3. Liga gewesen. Ein neuer Spieltermin liegt noch nicht vor.

"Zwar ist die Unwetterwarnung aufgehoben, der Deutsche Wetterdienst warnt allerdings weiter vor starken Wind- und Sturmböen. Es steht zu befürchten, dass weitere Werbebanden, die sich bereits durch den Sturm gelöst haben, vor oder während des Spiels vom Dach auf das Spielfeld oder die Tribünenbereiche fliegen. Die entsprechenden Konstruktionen müssen demnach in den nächsten Tagen genau begutachtet werden, ehe wieder Veranstaltungen an der Bremer Brücke ausgetragen werden können", informierte der VfL Osnabrück.

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VfL-Geschäftsführer Michael Welling erklärte in der Mitteilung, dass man sich als Veranstalter in der Verantwortung sehe, das Spiel abzusagen. "Uns bleibt hier leider keine andere Möglichkeit, als die Partie in Rücksprache mit dem Deutschen Fußball-Bund zu verlegen", sagte Welling: "Die Sicherheit von Zuschauern, Spielern und Mitarbeitenden kann nicht gewährleistetet werden. Sie hat aber absoluten Vorrang, auch wenn wir uns sehr auf das Niedersachsenduell und die Rückkehr von 5.000 Zuschauern ins Stadion gefreut haben." Über den Umgang mit erworbenen Eintrittskarten wolle der VfL zeitnah informieren.