27. Februar 2021 / 16:15 Uhr

Stürmer wechselt von Phönix Lübeck in die Canadian Premier League

Stürmer wechselt von Phönix Lübeck in die Canadian Premier League

Christoph Staffen
Lübecker Nachrichten
Tobias Warschewski (l.) im Jahr 2017 beim U19-Länderspiel auf der Lübecker Lohmühle gegen Dänemarks Malthe Amundsen.
Tobias Warschewski (l.) im Jahr 2017 beim U19-Länderspiel auf der Lübecker Lohmühle gegen Dänemarks Malthe Amundsen. © Agentur 54°
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Ehemaliger U19-Nationalstürmer könnte sogar eingebürgert werden und 2026 mit Kanada bei der Weltmeisterschaft kicken

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Der Wechsel von Stürmer Tobias Warschewski vom Regionalligisten 1. FC Phönix Lübeck zum FC Edmonton in die Canadian Premier League ist perfekt. Der ehemalige U19-Nationalspieler unterschrieb bis Dezember 2021 plus Option. Aktuell ist "Turbo-Toni" im Trainingslager in der Türkei. Die Saison in Kanada soll im Mai starten.

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"Viel Glück bei seiner vielleicht letzten Chance"

"Wir wollten dem Wechsel keine Steine in den Weg legen und haben zugestimmt", sagt Phönix-Sportchef Frank Salomon und fügt an: "Wir wünschen ihm viel Glück bei seiner vielleicht letzten Chance." Hintergrund: Sowohl beim Drittligisten Preußen Münster als auch in Lübeck hielt der talentierte Angreifer nicht lange durch, ehe die Verträge vorzeitig aufgelöst worden waren. Nach Lübeck war er mit einigen Pfunden zu viel auf der Hüfte gekommen, arbeitete sich heran, ehe die Saison wegen Corona unterbrochen wurde.

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Mit Kanada bei der WM?

Die "Bild" spekuliert sogar, dass Warschewski bald kanadischer Nationalspieler werden könnte.Die Staatsbürgerschaft könnte er in fünf Jahren beantragen. 2026 findet die Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA statt. Berater Marcus Olbrich von der Kölner Agentur DC International Sports Management: „Im Hinblick auf diese WM holen die Kanadier junge Spieler ins Land, um sie bis zur WM auf internationalen Standard zu bringen. Eine Riesenchance für diese Talente." Auch der Phönixer Julian Ulbricht geht nach Kanada zu York United nach Toronto. Wann er abreisen wird, steht noch nicht fest.