17. Oktober 2019 / 09:47 Uhr

Stürmerlotto bei Hannover 96: Linton Maina erhöht die Trefferquote

Stürmerlotto bei Hannover 96: Linton Maina erhöht die Trefferquote

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Mirko Slomka spielt bevorzugt im 4-3-3. Welche drei Offensivspieler sind sein Glück? Das Stürmerlotto: Aus sechs Optionen mach drei Richtige.
Mirko Slomka spielt bevorzugt im 4-3-3. Welche drei Offensivspieler sind sein Glück? Das Stürmerlotto: Aus sechs Optionen mach drei Richtige. © imago/Petrow/Montage
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Hannover 96 empfängt den VfL Osnabrück. Wieder dabei: Linton Maina. Der Turbodribbler verschärft den Konkurrenzkampf. Trainer Mirko Slomka hat sechs Optionen für drei Stürmerpositionen. Setzt er auf das richtige Trio?

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Er ging schon wieder steil, so wie es der Trainer gefordert hat. Linton Maina erfüllte die Übungsvorgaben von Mirko Slomka und sprintete auf der linken Seite Richtung Grundlinie. Der 20-Jährige trainiert wieder mit der Mannschaft und scheint seine Verletzung überwunden zu haben.

Man weiß ja mittlerweile, dass heutzutage Fußballprofis nicht nur Rücken oder Knie haben – und es macht auch nicht einfach nur der Muskel zu. Eine „Reizung am Ansatz des Adduktors“ war Mainas gar nicht so kleines Problem, denn ansonsten wäre er kaum mehr als sieben Wochen ausgefallen. Nun steht er vor der Rückkehr, was eine gute Nachricht für Slomka ist, aber auch den Konkurrenzkampf im Sturm verstärkt.

So sehen die Statistiken der 96-Spieler aus:

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Ron-Robert Zieler. ©
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Trotz Konkurrenz: Teuchert schätzt Mainas Fähigkeiten

„Ich freue mich, dass Linton wieder da ist, weil wir alle wissen, was wir an ihm haben“, sagt Kollege Cedric Teuchert. „Mit seiner Schnelligkeit, mit seinem Eins-gegen-eins, da ist es für jeden Verteidiger schwer, ihn aufzuhalten.“ Das ist Lob aus berufenem Munde, denn Teuchert kann ähnliche Eigenschaften für sich reklamieren. „Es ist dadurch noch mehr Konkurrenz da. Aber egal, wer von Beginn an spielt oder von der Bank kommt – der Trainer weiß, dass jeder ein Tor machen kann“, meint der von Schalke ausgeliehene Teuchert.

Slomka ist beim Offensiv-Lotto gefragt

Für Slomka heißt das aber erst mal: Er muss entscheiden, wer von den sechs Angreifern die drei freien Plätze in der Startelf bekommt. Der Trainer hat sich auf ein 4-3-3-System festgelegt. Beim 2:0 in Dresden begannen vorne von rechts: Genki Haraguchi, Marvin Ducksch und Emil Hansson. Gerne dabei wären aber auch Teuchert, Maina und Hendrik Weydandt. 3 aus 6 – Lottofee Slomka muss die richtigen Namen ziehen.

Schlaudraff: "Duckschi hat überragende Szenen gehabt."

Auf eine Position festgelegt sind dabei nur Ducksch und Weydandt. Beide sind die 96-Speerspitzen im Angriff, die Strafraumstürmer, die früher Mittelstürmer hießen. Das Weydandt-Märchen macht gerade Pause – Slomka setzte zuletzt auf den teuersten Einkauf, der faktenbasiert mit drei Toren und vier Vorlagen gefährlichster 96-Angreifer ist. „Der Duckschi hat überragende Szenen gehabt“, lobte Sportchef Jan Schlaudraff nach dem Dresden-Spiel. Der Ex-Düsseldorfer dürfte also wieder beginnen, rechts und links von ihm scheint das offen.

Das sind Eure Tipps für die restlichen Spiele von Hannover 96 bis zur Winterpause:

Nach dem Befreiungsschlag in Dresden dürfen die Profis von Hannover 96 Eurer Meinung nach gleich weiter jubeln. Euer Tipp für die Partie gegen Aufsteiger VfL Osnabrück am 20.Oktober ist ein Heimsieg für die Roten! Zur Galerie
Nach dem Befreiungsschlag in Dresden dürfen die Profis von Hannover 96 Eurer Meinung nach gleich weiter jubeln. Euer Tipp für die Partie gegen Aufsteiger VfL Osnabrück am 20.Oktober ist ein Heimsieg für die Roten! ©

Hansson hat die Nase vor Teuchert

Der Trainer ist dabei auch als Moderator gefragt. Teuchert war schon über die Zurücksetzung in Dresden nicht amüsiert. Slomka hatte ihm Hansson links vorne vorgezogen. Der Schwede bekam erstmals eine Chance von Beginn an. „Emil hat das so gut gemacht“, meinte Schlaudraff, sodass eine erneute Aufstellung gerechtfertigt sei. Mit flinkem Antritt und Direktspiel hat der 21-Jährige das Meißelpotenzial, einbetonierte Abwehrreihen zu knacken. Teuchert kam nach einer Stunde für Hansson und erzielte sein zweites Saisontor, obwohl er zuvor nicht als Linksaußen unterwegs gewesen war.

Unser Tipp ohne Gewähr

Teuchert hat früher in Nürnberg mal rechts vorn gespielt, dann müsste er Haraguchi verdrängen. Der Japaner scheint am ehesten verzichtbar, auch wenn Schlaudraff „seine tiefen Läufe“ hervorhob.

Eine Niete ist demnach nicht dabei im Stürmerlotto, auch Florent Muslija käme ja noch in die Verlosung. „Wir haben genug Qualität“, sagte Schlaudraff mit Blick auf die Offensive. Jetzt noch unsere Ziehung von rechts nach links: Teuchert – Ducksch – Hansson. Aber natürlich ohne Gewähr.

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