10. Mai 2021 / 06:59 Uhr

Nach Einbürgerung: Stuttgart-Profi Borna Sosa doch kein DFB-Kandidat?

Nach Einbürgerung: Stuttgart-Profi Borna Sosa doch kein DFB-Kandidat?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Borna Sosa darf wohl gar nicht für den DFB auflaufen.
Borna Sosa darf wohl gar nicht für den DFB auflaufen. © Getty Images (Montage)
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Darf Borna Sosa gar nicht für die deutsche Nationalmannschaft spielen? Nach der Einbürgerung des kroatischen Linksverteidigers vom VfB Stuttgart stellt sich diese Frage mit Blick auf die FIFA-Bestimmungen.

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Borna Sosa vom VfB Stuttgart hat die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Danach wurde der 23-Jährige mit einem Platz in der deutschen Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Sogar DFB-Direktor Oliver Bierhoff hatte sich öffentlich zu einer möglichen Kader-Nominierung des gebürtigen Kroaten geäußert. Die FIFA-Bestimmungen könnten aber für Probleme sorgen.

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Erst mit einem Einsatz in einem Pflichtspiel der A-Auswahl eines Landes ist ein Fußballer auf ein Nationalteam festgelegt. Sosa spielte bislang für Kroatien nur in der U21-Nationalmannschaft - war bei seinem letzten Einsatz gegen Schottland aber schon 22 Jahre alt. Und genau darin liegt wohl das Problem. In den FIFA-Bestimmungen heißt es: "Der Spieler war zum Zeitpunkt seines letzten Einsatzes in einem Spiel eines offiziellen Wettbewerbs irgendeiner Fussballsparte für seinen jetzigen Verband noch nicht 21 Jahre alt."

Für die lange als Problemzone bezeichnete defensive linke Außenbahn hat Bundestrainer Joachim Löw in Marcel Halstenberg von RB Leipzig und Robin Gosens von Atalanta Bergamo zwei Top-Kandidaten für sein letztes Turnier als Bundestrainer. Philipp Max von der PSV Eindhoven kam bei den drei Länderspielen im März nicht zum Einsatz. Stattdessen testete Löw zweimal mit Emre Can auf der für den Dortmunder ungewohnten Position.