14. April 2021 / 12:13 Uhr

Stuttgart-Kapitän Castro erhält keinen neuen Vertrag - Kalajdzic reagiert auf Transfer-Gerüchte

Stuttgart-Kapitän Castro erhält keinen neuen Vertrag - Kalajdzic reagiert auf Transfer-Gerüchte

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Während Kapitän Gonzalo Castro (links) den VfB Stuttgart im Sommer verlassen muss, hofft der Klub auf den Verbleib von Sasa Kalajdzic.
Während Kapitän Gonzalo Castro (links) den VfB Stuttgart im Sommer verlassen muss, hofft der Klub auf den Verbleib von Sasa Kalajdzic. © Getty Images (Montage)
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Der VfB Stuttgart und Kapitän Gonzalo Castro gehen am Ende der Saison getrennte Wege. Wie der Klub am Mittwoch mitteilte, werde der im Sommer auslaufende Vertrag nicht verlängert. Torjäger Sasa Kalajdzic äußert sich derweil zu den Gerüchten über einen möglichen Wechsel.

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Kapitän Gonzalo Castro wird den Bundesligisten VfB Stuttgart am Saisonende verlassen. Der am 30. Juni auslaufende Vertrag des 33-Jährigen werde nicht verlängert, teilte der VfB am Mittwoch mit. "Vor dem Hintergrund wirtschaftlich sehr schwieriger Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie haben wir uns entschieden, Gonzo kein Angebot für eine Vertragsverlängerung zu unterbreiten", sagte Sportdirektor Sven Mislintat: "Unsere Entscheidung ändert absolut nichts an unserer Wertschätzung für Gonzo, im Gegenteil, wir bedauern es sogar, sie so zu treffen."

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Castro war im Sommer 2018 von Borussia Dortmund zu den Schwaben gewechselt. Nach dem Abstieg ein Jahr später kehrte der Mittelfeldspieler im Sommer 2020 mit dem VfB zurück in die Bundesliga. "Es war eine intensive Zeit beim VfB mit Höhen und Tiefen", sagte der ehemalige Nationalspieler. In den vergangenen Monaten hatte der Routinier immer wieder betont, seine Karriere nach dem Sommer 2021 gerne fortsetzen zu wollen.

Kalajdzic offenbar heiß umworben

Wie es beim VfB mit Torjäger Sasa Kalajdzic weitergeht, ist derweil noch nicht geklärt. Obwohl es angesichts seiner starken Leistungen in der Bundesliga (14 Saisontore) immer wieder Gerüchte um interessierte Vereine gibt, bleibt der Österreicher zurückhaltend. "Mit einer Aktion können alle Pläne vorbei sein, da kann es schon wieder den Bach runtergehen: Ich hatte einen Mittelfußbruch und einen Kreuzbandriss in meiner noch jungen Karriere. Deswegen will ich mich nicht festlegen", sagte der 23-Jährige im Interview der Sport Bild.



Er empfinde es aber als Kompliment, mit anderen Klubs in Verbindung gebracht zu werden. Der Vertrag von Kalajdzic in Stuttgart läuft noch bis Sommer 2023. Gerüchte gab es bereits über einen möglichen Wechsel zu den Bundesliga-Kontrahenten Borussia Dortmund und RB Leipzig. Zudem spekulieren englische Medien über einen möglichen Transfer in die Premier League. Das Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Österreichers aktuell auf 17 Millionen Euro. Eine Ausstiegsklausel soll es nicht geben.