11. Januar 2021 / 14:35 Uhr

Wamangituka bis Mangala: Stuttgart-Sportdirektor Mislintat rechnet mit Transfer-Angeboten

Wamangituka bis Mangala: Stuttgart-Sportdirektor Mislintat rechnet mit Transfer-Angeboten

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sven Mislintat prognostiziert weitere Transfer-Angebote für die VfB-Talente.
Sven Mislintat prognostiziert weitere Transfer-Angebote für die VfB-Talente. © imago images/Sportfoto Rudel
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Zuletzt überzeugte der VfB Stuttgart durch ein 4:1 beim FC Augsburg. Sportdirektor Sven Mislintat erwartet aufgrund des Formhochs einiger VfB-Profis baldige Transfer-Angebote. Auch mögliche Deals im Winter schloss der 48-Jährige nicht aus.

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Sportdirektor Sven Mislinat stellt sich angesichts der starken Leistungen in der bisherigen Saison auf Transfer-Angebote für die Top-Talente des VfB Stuttgart ein. "Wir sind schon extrem attraktiv gerade", sagte der 48-Jährige am Montag. Die Torjäger Nicolas Gonzalez und Silas Wamangituka, Außenverteidiger Borna Sosa und Mittelfeldspieler Orel Mangala sind nur vier von mehreren Jungprofis, die sich beim schwäbischen Bundesligisten zuletzt in den Vordergrund gespielt hatten. Für Gonzalez sollen sich laut The Athletic Juventus Turin und Tottenham Hotspur interessieren.

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"Fast alle dieser Jungs haben sehr langfristige Verträge", sagte Mislintat. Er könne aber "nicht sagen, was jetzt im Winter passiert". In der englischen Premier League beispielsweise sei es "immer verrückt, wenn Mannschaften ein bisschen hinter ihren Erwartungen stehen, da gibt es immer Klubs, die mit viel Geld auf den Markt kommen können."

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Er könne Abgänge im Winter "nicht ausschließen", sagte der Sportdirektor. "Das Gute" sei aber: "Wir können es abwehren, wir müssen nicht jetzt verkaufen." Sollte man sich dazu entscheiden, "werden wir auch eine Antwort haben, wie wir das Loch stopfen - das kann auch intern sein." Der Wunsch sei es nicht, einen der Hochkaräter zeitnah abzugeben. "Aber es ist halt auch Corona."

Mislintat scherzt über Matarazzos Hotel-"Drohung"

Die VfB-Profis dürfen vor Heimspielen indes weiterhin zuhause schlafen. Vorerst. "Vielleicht sollten wir überlegen, ob wir auch einen Tag vor Heimspielen ins Hotel gehen", hatte Trainer Pellegrino Matarazzo nach dem 4:1 beim FC Augsburg am Sonntag scherzhaft über sein Team gesagt. Schließlich ist seine Mannschaft auswärts aktuell die beste der Bundesliga, zuhause in dieser Saison aber noch sieglos. "Das kam überhaupt nicht gut an in der Mannschaft", kommentierte Mislintat am Montag mit einem Augenzwinkern.