02. Oktober 2021 / 20:58 Uhr

Stuttgart tankt Selbstbewusstsein und jubelt: Heimsieg gegen Hoffenheim "richtig was wert"

Stuttgart tankt Selbstbewusstsein und jubelt: Heimsieg gegen Hoffenheim "richtig was wert"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Der VfB Stuttgart hat sich gegen Hoffenheim für eine starke Offensiv-Leistung belohnt.
Der VfB Stuttgart hat sich gegen Hoffenheim für eine starke Offensiv-Leistung belohnt. © IMAGO/Jan Huebner
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Insbesondere die Offensive war für ein Ende der Negativserie des VfB Stuttgart gefragt - und zwei Verteidiger lieferten wichtige Tore. Das 3:1 gegen Hoffenheim verdiente sich der VfB mit Leidenschaft. Der Sieg ist für VfB-Sportdirektor Sven Mislintat "richtig was wert".

Die Stuttgarter Profis hüpften auf dem Rasen ebenso wie tausende Fans auf der Tribüne. Das 3:1 (1:0) im Landesduell mit der TSG 1899 Hoffenheim beendete am Samstag den Negativlauf der Schwaben in der Fußball-Bundesliga und sorgte bei Spielern ebenso wie Verantwortlichen und Fans für Freude und Erleichterung. "Wenn ich die 90 Minuten anschaue, ist es ein hochverdienter Sieg. Wir haben sehr, sehr gut gespielt", bilanzierte der Sportdirektor des VfB Stuttgart, Sven Mislintat, bei Sky zufrieden. Der Erfolg sei "richtig was wert", sagte der 48-Jährige. Man könne viel Selbstbewusstsein daraus ziehen.

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Vor 24.211 Zuschauern erzielten Marc Oliver Kempf (18. Minute), Konstantinos Mavropanos (60.) und Roberto Massimo (81.) die Tore und belohnten die Gastgeber für einen willensstarken Auftritt. Zwei Verteidiger - Kempf und Mavropanos - schlüpften in die Rolle der entscheidenden Torschützen. Für die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo war es der erste Erfolg nach dem 5:1 zum Auftakt gegen Fürth, auf das fünf sieglose Partien folgten. "Das ist eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Heute hat man unsere Intensität gesehen. Von der ersten bis zur letzten Minute war es leidenschaftlich", sagte Matarazzo.

Hoffenheim-Trainer Hoeneß sauer: "Lässt mich mit einem schlechten Gefühl zurück"

Nach Punkten schlossen die Stuttgarter zum baden-württembergischen Konkurrenten auf (je acht Zähler). Die Hoffenheimer mussten den nächsten Rückschlag einstecken, nachdem die Elf von Trainer Sebastian Hoeneß eine Woche zuvor mit dem Erfolg gegen den VfL Wolfsburg ihre Sieglos-Durststrecke beendet hatte. Jacob Bruun Larsen (84.) konnte nur noch verkürzen. "Wir haben es Stuttgart zu einfach gemacht. Es darf uns nicht passieren, dass wir nach dem Rückstand den Faden verlieren", kritisierte Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann. Hoeneß meinte dazu: "Das lässt mich mit einem schlechten Gefühl zurück."

Sein Stuttgarter Kollege Matarazzo hatte gefordert, dass sich nach der inzwischen stabilisierten Defensive nun die Offensive steigern müsse - und durfte sich bestätigt fühlen. "Es war eine andere Zielstrebigkeit da, auch ein anderer Mut, der uns gut getan hat", fasste er nach dem Wiedersehen mit seinem Ex-Verein zusammen.