04. Februar 2019 / 08:59 Uhr

Internationale Pressestimmen zum Super Bowl zwischen den Patriots und den Rams: "Schlafen war die bessere Idee"

Internationale Pressestimmen zum Super Bowl zwischen den Patriots und den Rams: "Schlafen war die bessere Idee"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Es hat schon spektakulärere Super Bowls gegeben. Dieser Tenor geht auch aus den internationalen Pressestimmen hervor.
Es hat schon spektakulärere Super Bowls gegeben. Dieser Tenor geht auch aus den internationalen Pressestimmen hervor. © imago-Montage (Screenshots)
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In einem sind sich die Gazetten von Deutschland über Frankreich bis in die USA weitgehend einig: Es hat schon packendere Super Bowls gegeben. Hier sind die Pressestimmen zum 13:3-Sieg der New England Patriots über die Los Angeles Rams.  

Tom Brady hat es wieder einmal geschafft und seinen sechsten NFL-Titel eingefahren. Mit dem Sieg der New England Patriots gegen die Los Angeles Rams (13:3) avancierte der 41-Jährige zum alleinigen Rekordsieger. Dementsprechend ließ die Presse den Ehemann von Topmodel Gisele Bündchen im Anschluss an den Super Bowl hochleben, der internationale Blätterwald konzentrierte sich in erster Linie auf den Star-Quarterback, obwohl mit Julian Edelman ein Wide Receiver zum MVP gekürt worden war.

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Super-Bowl-Halbzeitshow enttäuscht

Viel mehr positive Aspekte konnte der Super Bowl 2019 allerdings nicht hervorbringen - und zwar nicht nur sportlich gesehen, sondern auch in Bezug auf den Entertainment-Faktor. Die Halbzeitshow mit "Top-Act" Maroon 5 entpuppte sich eher als Gähn-Veranstaltung.

Von Deutschland bis in die USA: So titeln die internationalen Gazetten zum Super Bowl 2019!

Internationale Pressestimmen zum Super Bowl 2019

Die Bild feiert Tom Rekordchampion Tom Brady, spricht in Bezug auf das Spiel jedoch von einem Krampf-Sieg der Patriots. Zur Galerie
Die "Bild" feiert Tom Rekordchampion Tom Brady, spricht in Bezug auf das Spiel jedoch von einem "Krampf-Sieg" der Patriots. ©

Neben des verdienten Lobes für den Patriots-Sieg und der Lebensleistung von Brady sind die enttäuschenden Aspekte dieses Finales nicht wegzudiskutieren. Ein Blick auf einige Zahlen verdeutlicht, dass sich die Attraktivität in Grenzen hielt - zumindest aus Sicht derjenigen, die keine Defensivfanatiker sind.

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Die NFL-Champions: Alle Super-Bowl-Sieger seit 1967 in der Übersicht

Super Bowl I (1967): Die Green Bay Packers schlagen die Kansas City Chiefs in Los Angeles mit 35:10. Packers-Quarterback Bart Starr (Bild) wird als MVP ausgezeichnet. In der Halbzeitpause tritt Dixieland-Trompeter Al Hirt auf. Zur Galerie
Super Bowl I (1967): Die Green Bay Packers schlagen die Kansas City Chiefs in Los Angeles mit 35:10. Packers-Quarterback Bart Starr (Bild) wird als MVP ausgezeichnet. In der Halbzeitpause tritt Dixieland-Trompeter Al Hirt auf. ©

Noch nie erzielten zwei Teams gemeinsam in einem NFL-Finale so wenige Punkte (16 an der Zahl). Erstmals in der Geschichte des Super Bowls gelang im gesamten Spiel nur ein Touchdown. Und die Los Angeles Rams gingen als erst zweites Team in die Historie ein (nach den Miami Dolphins 1972), dem kein Touchdown gelang.