16. August 2021 / 15:28 Uhr

Nach Super-League-Debakel: Chelsea, Liverpool, Inter und Co. wieder in Klub-Vereinigung aufgenommen

Nach Super-League-Debakel: Chelsea, Liverpool, Inter und Co. wieder in Klub-Vereinigung aufgenommen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Internationale Klub-Vereinigung ECA hat neun der zwölf Vereine, die eine Super League gründen wollten, wieder aufgenommen.
Die Internationale Klub-Vereinigung ECA hat neun der zwölf Vereine, die eine Super League gründen wollten, wieder aufgenommen. © IMAGO / PA Images (Montage)
Anzeige

Rund vier Monate nach dem gescheiterten Vorhaben, eine Super League zu gründen, sind neun der zwölf abtrünnigen Klubs wieder in die Internationale Klubvereinigung ECA aufgenommen worden. Real Madrid, FC Barcelona und Juventus Turin bleiben weiterhin ausgeschlossen, da diese Klubs weiter an der Idee festhalten wollen. Im Zuge der Super-League-Gründung waren die zwölf beteiligten Vereine im April aus der ECA ausgetreten.

Neun der zwölf Rebellen sind gut vier Monate nach dem Wirbel um die letztlich gescheiterte Super League wieder in die Internationale Klubvereinigung ECA aufgenommen worden. Lediglich die drei Top-Vereine Real Madrid, FC Barcelona und Juventus Turin, die weiter an der Idee einer zur Champions League konkurrierenden Serie festhalten, bleiben außen vor.

Anzeige

"Diese Entscheidung des ECA-Vorstands markiert das Ende einer bedauerlichen und turbulenten Episode für den europäischen Fußball und entspricht dem unermüdlichen Fokus der ECA, die Einheit im europäischen Fußball zu stärken", teilte die Klub-Vereinigung am Montag mit.

Die zwölf Rebellen-Klubs waren im April bei der Gründung einer Super League auch direkt aus der ECA ausgetreten. Nach wenigen Tagen war das Modell nach heftigen Protesten aus nationalen Ligen, aus Verbänden sowie von zahlreichen Fangruppen aber bereits gescheitert. Die sechs Premier-League-Vereine Manchester City und United, FC Liverpool, FC Chelsea, FC Arsenal, Tottenham Hotspur sowie AC und Inter Mailand und Atlético Madrid machten schließlich einen Rückzieher und akzeptierten mitunter auch Millionen-Strafen.