09. Juni 2021 / 16:10 Uhr

Bericht über Super-League-Konsequenzen: 23 Millionen Euro Strafe für Arsenal, Chelsea und Co.

Bericht über Super-League-Konsequenzen: 23 Millionen Euro Strafe für Arsenal, Chelsea und Co.

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die englischen Gründungsmitglieder der geplanten Super League werden offenbar sanktioniert.
Die englischen Gründungsmitglieder der geplanten Super League werden offenbar sanktioniert. © IMAGO/PA Images
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Die geplante Gründung einer Super League hat für die englischen Klubs um den FC Chelsea, Manchester City und den FC Liverpool offenbar Konsequenzen. Wie der britische TV-Sender "Sky News" berichtet, müssen die Premier-League-Teams mit Strafen von rund 23 Millionen Euro rechnen.

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Die sechs englischen Klubs, die in einer Super League spielen wollten, müssen mit Strafen von rund 23 Millionen Euro (20 Millionen Pfund) rechnen. Wie der britische TV-Sender Sky News am Mittwoch berichtete, soll dieses Strafmaß - das einem Schnitt von rund vier Millionen Euro pro Verein entspricht – noch am Mittwoch von der Premier League bekannt gegeben werden.

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Demnach hätten sich die Vereine zugleich auf höhere Geldstrafen und Punktabzüge verständigt, wenn sich künftig Klubs aus Englands höchster Spielklasse einer ähnlichen Abspaltung wie der Super League anschließen, berichtete der TV-Sender.

Champions-League-Sieger FC Chelsea, der FC Arsenal, der FC Liverpool, Manchester City, Manchester United und Tottenham Hotspur gehörten zu jenen zwölf Klubs, die im April die Gründung einer eigenständigen Super League verkündet hatten. Nach heftigen Protesten aus nationalen Ligen, aus Verbänden sowie von zahlreichen Fangruppen wandten sich nach und nach neun Klubs von dem Projekt ab, darunter alle britischen Vereine.

Die sechs Vereine sollen sich laut Sky News nun bereit erklärt haben, die rund 23 Millionen Euro zu zahlen, um einen Schlussstrich unter die Angelegenheit zu ziehen. Die Höhe der Geldstrafen wäre somit vergleichbar mit jenen, die die Europäische Fußball Union UEFA vor einigen Wochen angekündigt hatte. Im Gegensatz zu den von der UEFA geforderten Bußgeldern werden die Premier-League-Strafen jedoch eine reine Geldsumme sein und nicht ein Prozentsatz der Sendeeinnahmen der nächsten Saison - eine Option, die in den vergangenen Wochen auch diskutiert worden war.