21. April 2021 / 17:33 Uhr

SPORTBUZZER-Schalte: Das bedeutet das Super-League-Aus für die Premier-League-Klubs

SPORTBUZZER-Schalte: Das bedeutet das Super-League-Aus für die Premier-League-Klubs

Roman Gerth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die englischen Klubs um den FC Chelsea haben sich, auch auf Druck der Fans, von der Super League abgewendet. SPORTBUZZER-Kolumnist Hendrik Buchheister analysiert die Lage im Video.
Die englischen Klubs um den FC Chelsea haben sich, auch auf Druck der Fans, von der Super League abgewendet. SPORTBUZZER-Kolumnist Hendrik Buchheister analysiert die Lage im Video. © Getty/RND (Montage)
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Im Video erklärt SPORTBUZZER-Kolumnist Hendrik Buchheister den Rückzieher der englischen Klubs bei der Super League. Er erwartet kein Ende der Proteste - und geht davon aus, dass weitere Konsequenzen gezogen werden.

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Das Projekt einer europäischen Super League von zwölf europäischen Fußball-Topklubs ist gescheitert. In der Nacht zu Mittwoch hatten alle sechs englischen Teams um Meister FC Liverpool nach massivem Druck von Fans und Öffentlichkeit ihren Verzicht auf die Gründung der geschlossenen Eliteliga verkündet. Mittlerweile zogen sich weitere Vereine wie Inter Mailand und Atlético Madrid zurück. Mitinitiator Andrea Agnelli, Präsident des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin, räumte ein, dass die Pläne nicht mehr umsetzbar seien.

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Vor allem die Flucht aller Premier-League-Vertreter hatte den Stein ins Rollen gebracht. Aus Sicht von SPORTBUZZER-Kolumnist Hendrik Buchheister kam der Rückzug "schneller als gedacht", wie er im Video erklärt. Buchheister geht nun davon aus, dass die Ereignisse grundsätzliche Änderungen im englischen Profifußball zur Folge haben werden. Seht seine gesamte Einschätzung hier im Video.

„Der ultimative Tabubruch“: Das Aus der englischen Klubs in der Super League und die Folgen

Buchheister meint, dass die Super-League-Idee "für viele Fans der ultimative Tabubruch war". Schon jetzt sind personelle Konsequenzen gezogen worden. So verkündete Ed Woodward, Klub-Boss von Manchester United, seinen Rücktritt. Der Druck auf die Besitzer beim FC Liverpool, die Fenway Sports Group (FSG), wächst ebenfalls.