27. September 2021 / 18:25 Uhr

SV 71 Busendorf festigt die Tabellenführung (mit Galerie)

SV 71 Busendorf festigt die Tabellenführung (mit Galerie)

Stephan Henke
Märkische Allgemeine Zeitung
Busendorfs Jannes Weicht (l.) kann sich im Zweikampf gegen Jonas Görner durchsetzen.
Busendorfs Jannes Weicht (l.) kann sich im Zweikampf gegen Jonas Görner durchsetzen. © Benjamin Feller
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Der SV 71 Busendorf hat seine Tabellenführung in der Fußball-Kreisliga B souverän verteidigt, der FC Borussia Belzig jubelt über den ersten Heimsieg, doch der Ausfall von Toptorjäger Julian Hennig schmerzt. Der TSV Treuenbrietzen ist nun Tabellenletzter, das Spiel von Eiche Ragösen beim SV Ruhlsdorf wurde vor dem Spieltag abgesagt.

Fußball-Kreisliga B, SV 71 Busendorf – SV 05 Rehbrücke 4:0 (2:0). Trainer Maximilian Albrecht fehlte, weil er zum ersten Mal Vater wurde, ließ sich von seinem Co-Trainer über das Spiel unterrichten. „Es war ein auch in der Höhe verdienter Sieg und eine sehr konzentrierte Leistung der Mannschaft“, meinte Albrecht. Die Devise war, defensiv extrem sicher zu stehen und kontrolliert zu spielen.

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„Das frühe Tor war natürlich sehr wichtig“, meinte er zum 1:0 in der 3. Minute durch Jannes Weicht, der außerdem in der 58. Minute zum zwischenzeitlichen 3:0 traf und dem damit der zweite Doppelpack innerhalb von zwei Wochen gelang. Timo Schrödel (45.+1) und Max König (89.) erzielten das zweite und vierte Tor für den ungeschlagenen Tabellenführer.

In Bildern: Der SV Busendorf bezwingt den SV Rehbrücke mit 4:0.

Busendorfs David Zemke (l.) attakiert Rehbrückes Marvin Hempel im Mittelfeld. Zur Galerie
Busendorfs David Zemke (l.) attakiert Rehbrückes Marvin Hempel im Mittelfeld. © Benjamin Feller

Am kommenden Sonntag (12.30 Uhr) steht dann das Spitzenspiel gegen den Tabellendritten Seeburger SV an. „Wir sind auf jeden Fall gewarnt, Seeburg spielt einen sehr guten Ball, da haben wir uns in den letzten Jahren schwer getan“, sagte Albrecht über das Spiel auf Kunstrasen.

FC Borussia Belzig – Seeburger SV 4:3 (3:1). Die Seeburger kassierten gegen Belzig die erste Saisonniederlage, für die Borussia war es hingegen der erste Heimsieg der Saison. „Das war dann auch mal wichtig, auch für den Kopf“, meinte Co-Trainer Carsten Leo. Seine Mannschaft sei das Spiel, wie schon in den vergangenen Wochen, eher defensiv angegangen.

„Wir haben Seeburg jetzt zwei Jahre nicht spielen sehen, wir sind davon ausgegangen, dass sie eher nach vorne spielen und es ein schwieriges Spiel wird“, meinte Leo. Diese Prophezeiung habe sich nicht vollständig bewahrheitet, „wir waren sehr effektiv und haben hinten auch alles relativ gut im Griff gehabt“.

So stand es nach einem Strafstoßtor von Tobias Paul (33.) und einem Doppelpack von Julian Hennig (36., 43.) schnell 3:0. „Ein bisschen unnötig war, dass wir uns in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit einen haben einschenken lassen“, sagte Belzigs Leo über das 1:3 von Benjamin von Zitzewitz. Paul (76.) schoss in der zweiten Halbzeit das 4:1, „das hätten wir in der zweiten Hälfte früher nachlegen müssen“.


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Nach dem Tor habe Belzig das Spiel offenbar im Kopf schon abgehakt gehabt, Seeburg kam durch zwei Tore (82., 90.) noch einmal ran, am Ende stand aber der Sieg für die Borussia fest. Bitter allerdings: Hennig, der die Torschützenliste der Liga mit elf Saisontreffern anführt, musste in der zweiten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Zwar sei ein Kreuzbandriss schon ausgeschlossen worden, doch eine MRT-Untersuchung am heutigen Dienstag soll Aufschluss über die Verletzung geben. „Es sieht wohl nach Meniskus aus“, meinte Leo.

TSV Treuenbrietzen – SG Schenkenhorst 3:3 (2:1). Dreimal lag der TSV Treuenbrietzen in Führung, dreimal verspielte der Tabellenletzte diese und wartet damit weiter auf den ersten Saisonsieg. „Es war ein kräftezehrendes Spiel, Schenkenhorst hat in der zweiten Halbzeit ziemlich Druck gemacht“, sagte TSV-Spieler Pit Rühlicke.

Die Tore für sein Team erzielten Daniel Micklisch, Jerome Weigmann und Nico Höhne. Bitter für die Hausherren: Luca Dähne musste verletzt ausgewechselt werden, „da hat uns hinten raus sehr viel Kraft gefehlt“, meinte Rühlicke. „Schenkenhorst hatte zwei hundertprozentige Chancen, wir in den letzten fünf Minuten auch, irgendwie war es am Ende ein gerechtes Ergebnis.“