14. Februar 2020 / 17:12 Uhr

Gegen Hohennauen: Busendorf ist auf den Pokaltanz vorbereitet

Gegen Hohennauen: Busendorf ist auf den Pokaltanz vorbereitet

Jörgen Heller
Märkische Allgemeine Zeitung
In der vorigen Saison war für Erik Jandt (am Ball) und den SV Busendorf im Kreispokal-Achtelfinale gegen Alemania Fohrde Schluss. Am Sonntag will der Kapitän mit seiner Mannschaft nun unbedingt den Sprung ins Halbfinale schaffen.
In der vorigen Saison war für Erik Jandt (am Ball) und den SV Busendorf im Kreispokal-Achtelfinale gegen Alemania Fohrde Schluss. Am Sonntag will der Kapitän mit seiner Mannschaft nun unbedingt den Sprung ins Halbfinale schaffen. © Jörgen Heller
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Kreispokal Havelland: Im einzigen reinen Kreisduell im Kreispokal Havelland empfängt der SV 71 Busendorf im Viertelfinale den SV Hohennauen.

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Nach den vergangenen Wochen intensiver Vorbereitung freuen sich die Fußballmänner des SV 71 Busendorf, dass am 16. Februar auf ihrem Rasen endlich das Kreispokal-Viertelfinale über die Bühne geht. Busendorfs Coach Mathias Bastian ist sehr zufrieden mit der Vorbereitung seiner Jungs. So hat er mit ihnen viele Trainingseinheiten absolviert. „Durch den milden Winter konnten wir erfreulicherweise bereits viel draußen trainieren“, so Bastian.

Dadurch konnte die Busendorfer Mannschaft auch schon zwei gute Testspiele auf Kunstrasen hinlegen. So beendete sie sowohl den Test beim SV Falkensee-Finkenkrug II als auch das Spiel beim FSV Eintracht Glindow II siegreich. Nur der letzte Test vorigen Sonntag auf dem tiefen Geläuf der SG Töplitz verlief nicht optimal. Nicht nur, dass man dort nicht wie gewollt den Ball rollen lassen konnte und am Ende knapp verlor. Auch verletzten sich Timo Schrödel und Christopher Gloger. Beide müssen somit im wohl möglich wichtigste Saisonspiel ihrer Mannschaft am Sonntagnachmittag passen. „Dennoch steht uns ein schlagkräftiger Kader zur Verfügung“, weiß Bastian.

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Nachdem seine Mannschaft im bisherigen Verlauf der Pokalsaison größtenteils Gegner höherer Spielklassen aus dem Wettbewerb gekegelt hatte, wünschte sie sich auch für das Viertelfinale wieder eine Mannschaft, die vom Papier her besser gestellt ist als der SV 71. Nun wurde den Nordflämingern mit dem SV Hohennauen aber eine Mannschaft zugelost, die ebenfalls in der Kreisliga, aber in der Staffel A, angesiedelt ist. „Wir kennen unseren Pokalgegner überhaupt nicht. Das ist uns aber egal. Wir sind heiß auf das Duell mit Hohennauen und wollen ins Halbfinale“, so der 71-Trainer.

Und der möchte mit seiner Mannschaft in dieser Saison unbedingt einen großen Pokalschritt weitergehen als in der vergangenen Spielzeit. In der Saison 2018/19 war für sie im Achtelfinale nach einer knappen 2:3-Niederlage gegen den Kreisoberligisten SV Alemania Fohrde der Pokalweg beendet.

Mehr vom Pokal-Viertelfinale

Können die Busendorfer ihren Heimvorteil nun gegen einen Gegner ebenfalls aus der Kreisliga zum Weiterkommen nutzen? Bastians Hohennauener Trainerkollege Trainer Nico Hiller sieht seine Mannschaft für das Auswärtsspiel in Busendorf jedenfalls nicht benachteiligt: „Wir haben bisher eine starke Saison gespielt und wenn ich mir die Auswärtstabelle anschaue, sind wir auch da nicht schlecht. Klar, ein Heimspiel gegen ein Team der Landesklasse wäre ein Highlight gewesen, aber wir nehmen es wie es kommt.“

Im Gegensatz zum SV 71 Busendorf hat der SV Hohennauen nur ein Testspiel bestritten. Am vergangenen Sonntag spielte der Busendorfer Pokalgegner gegen den TSV Chemie Premnitz II aus der 1. Kreisklasse A, den er auf seinem Rasen mit 3:1 bezwingen und damit für eine gelungene Pokalgeneralprobe sorgen konnte.

Beide Kontrahenten aus der Kreisliga scheinen somit gut vorbereitet zu sein auf das Viertelfinale. Und da der Rasen auf dem Sportplatz „Am Rädeler Weg“ in den vergangenen Wochen geschont wurde, ist die Busendorfer Bühne für einen heißen Pokaltanz bereitet. Der Gastgeber freut sich am Pokalsonntag natürlich auf die Unterstützung zahlreicher Heimzuschauer. Angepfiffen wird die Begegnung um 14 Uhr.

Die Kreispokalsieger aus dem Havelland seit 2010:

Empor Schenkenberg bejubelte am Sonntag mit den Fans den Kreispokalsieg 2019. Zur Galerie
Empor Schenkenberg bejubelte am Sonntag mit den Fans den Kreispokalsieg 2019. ©
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