02. Dezember 2019 / 17:32 Uhr

SV 90 Görmin weiter auf Talfahrt

SV 90 Görmin weiter auf Talfahrt

Alexander Kruggel
Ostsee-Zeitung
Christoph Fischer, hier flankiert von den Görminern Paul Lüttjohann (l.) und Tom Wessel-Ellermann, verwandelte erst einen Elfmeter und nickte anschließend zum 3:0-Endstand ein.
Christoph Fischer, hier flankiert von den Görminern Paul Lüttjohann (l.) und Tom Wessel-Ellermann, verwandelte erst einen Elfmeter und nickte anschließend zum 3:0-Endstand ein. © Ronald Krumbholz
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Der SV Görmin liegt derzeit auf dem vorletzten Rang der Verbandsliga-Tabelle - mit einer Torbilanz von 7:62. Auch gegen den 1. FC Neubrandenburg 04 musste der SVG am Sonnabend drei Treffer einstecken. Trotzdem ist Trainer Frank Schult zufrieden mit der Mannschaftsleistung.

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Am Sonnabend empfingen die Fußball-Verbandsligisten vom SV 90 Görmin den 1. FC Neubrandenburg 04, allerdings nicht in Görmin, sondern in Greifswald. „Unser Platz ist seit der letzten Heimpartie einfach nicht mehr bespielbar“, erklärte SVG-Trainer Frank Schult den Ortswechsel, „Die nächsten Kunstrasen-Alternativen sind in Grimmen und Greifswald. Da wir in letzter Zeit einmal wöchentlich auf dem Kunstrasenplatz im Volksstadion trainieren, haben wir uns dazu entschieden, die Begegnung dort auszutragen.“

Angriffe enden am Pfosten

In der ersten Viertelstunde der Partie hatte SVG-Keeper Tom Borchardt einen neuen Verbündeten gefunden: den linken Pfosten seines Kastens. In der zehnten Spielminute traf ein Freistoß eben diesen. Der Neubrandenburger Nick Drzymotta schob die Kugel zwar im Nachschuss noch ein, aber der Schiedsrichter reklamierte den Treffer. Drzymotta stand im Abseits. Auch die zweite Chance der Neubrandenburger endete am Aluminium. Die Gäste fingen einen Pass vom Görminer Carsten Baresel ab und leiteten noch in der Hälfte ihrer Gegner den Konter ein. Das Leder landete bei Daniel Nawotke, der statt des Torjubels nur ein lautes „Klong“ hörte.

Fotos aus der Verbandsliga: SV 90 Görmin - 1. FC Neubrandenburg

Görmins Torhüter Tom Borchardt fliegt dem Ball entgegen.
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Görmins Torhüter Tom Borchardt fliegt dem Ball entgegen. ©
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Neubrandenburger setzen sich durch

Doch die Neubrandenburger ließen nicht locker und näherten sich mit jeder Gelegenheit dem Führungstreffer an. Den nächsten Torschuss musste Borchardt schon von der Linie kratzen. In der 18. Minute war es dann soweit. Ein weiterer Freistoß des FC prallte gegen die Mauer der Görminer. Der Ball landete linksaußen bei Nawotke, der den Ball die Seite wechseln ließ und dort Tom Kliefoth fand. Der ließ Borchardt schließlich ins Leere greifen und erzielte den Führungstreffer zum 1:0. Auch am zweiten Tor war Kliefoth beteiligt. In der 31. Minute wurde er im Strafraum der Görminer zu Fall gebracht. Den daraus folgenden Elfmeter versenkte Christoph Fischer. Der hatte jedoch noch nicht genug und nutzte wenig später ein Kopfball-Ping-Pong zwischen Nawotke und Dennis Wolf im Görminer Strafraum, um den Ball schlussendlich mit dem eignen Haupt ins Tor zu befördern und schon vor der Pause den 0:3-Endstand zu erreichen.

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„Wir sind wieder sehr dezimiert angetreten, deswegen war gegen den großen FC Neubrandenburg mehr zu befürchten. Aber die Jungs haben ihre Sache gut gemacht. In den ersten 20 Minuten hatte der FC zwar viele Chancen, aber danach haben wir nicht mehr viele Möglichkeiten zugelassen“, ließ Coach Schult das Spiel Revue passieren.

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