24. Juni 2020 / 08:31 Uhr

SV Altlüdersdorf legt nach: Offensivspieler kommt aus Hennigsdorf

SV Altlüdersdorf legt nach: Offensivspieler kommt aus Hennigsdorf

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Tizian Damjakob (l.) und Ricky Schneider (r.) im Kampf um den Ball.
Ricky Schneider (r.) im Trikot des FC 98 Hennisgdorf, von dem er nun nach Altlüdersdorf wechselt. © Benjamin Feller
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Brandenburgliga: Hohen Neuendorfer Ricky Schneider will an der Gasse neu angreifen.

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Beim SV Altüdersdorf geht es jetzt Schlag auf Schlag: Einen Tag nachdem der Brandenburgligist aus dem Oberhavel-Norden Tobias Völkel als ersten Neuzugang präsentierte, legen die Lila-Weißen personell nach. Mit Ricky Schneider holt Hans Oertwig bei seinem Trainer-Comeback an der Gasse erneut einen alten Bekannten ins Team. Der 22-Jährige kommt vom FC 98 Hennigsdorf.

2018 hatte Oertwig den offenisven Mittelfeldspieler, der in Hohen Neuendorf lebt, bereits nach Hennigsdorf gelotst. Im November des selben Jahres hatte sich Schneider allerdings schwer verletzt: Er musste nach einem dreifachen Wadenbeinbruch, den er sich im Landesliga-Punktspiel gegen den SV Zehdenick zugezogen hatte, sieben Monate pausieren. In der nun abgebrochenen Spielzeit hatte Ricky Schneider noch einmal 16 Einsätze für die Hennigsdorfer und erzielte dabei drei Tore.

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Für den 22-jährigen Hohen Neuendorfer ist der Sprung in die Brandenburgliga eine Herausforderung. „Ich traue mir das auf jeden Fall zu“, sagt Schneider, der seine schwere Verletzung komplett abgehakt hat. „Ich denke, körperlich bin ich von meiner Größe und Statur her ganz gut gewappnet für die Liga.“

Sportlicher Ziele mit dem neuen Club will Ricky Schneider dennoch erstmal nicht ausgeben. „Wichtig ist, dass wir als Team zusammenwachsen und die Taktik des Trainers gut umsetzen“, so der Neuzugang an der Gasse, der bei der Anfrage aus Altlüdersdorf nicht lange überlegen musste. „Der Verein war mir schon ein Begriff. Und Hans Oertwig hatte schon bei seinem Abschied aus Hennigsdorf angekündigt, dass er sich melden würde, wenn er früher oder später einen anderen Verein übernimmt.“

Hans Oertwig freut sich, mit Schneider einen weiteren jungen Spieler aus der Region für seine Mannschaft gewonnen zu haben. "Ich möchte ihm die Möglichkeit geben, sein Talent in der Brandenburgliga unter Beweis zu stellen. Er kann hier den nächsten Schritt machen", ist sich der Fußball-Lehrer sicher, der zur neuen Saison die Nachfolge von Steffen Borkowski beim SVA angetreten hat. Der zweite Altlüdersdorfer Neuzugang sei im offensiven Mittelfeld zu Hause. "Er kann aber auch in der Spitze spielen", weiß Oertwig.