16. Oktober 2021 / 19:56 Uhr

SV Altlüdersdorf und Oranienburger FC trennen sich im Oberhavel-Derby torlos (mit Galerie)

SV Altlüdersdorf und Oranienburger FC trennen sich im Oberhavel-Derby torlos (mit Galerie)

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
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Altlüdersdorf (in Weiß) und Oranienburg lieferten sich ein umkämpftes Duell mit vielen Fouls und Nickligkeiten. © Christoph Brandhorst
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Brandenburgliga: Die beiden Oberhavel-Teams, die sich schon eine Woche zuvor im Landespokal gegenüberstanden, lieferten sich ein kampfbetontes, aber höhepunktarmes Spiel, das mit einer gerechten Punkteteilung endete.

Sieben Tage nach dem Duell im Landespokal, das der SV Altlüdersdorf in Oranienburg 1:0 für sich entschied, trennten sich die Lila-Weißen und der OFC Eintracht an der Altlüdersdorfer Gasse im Brandenburgliga-Punktspiel torlos 0:0. Eine gerechte Punkteteilung, wie hinterher beide Trainer empfanden.

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In der Tat boten sich die beiden Oberhavel-Teams im Derby ein kampfbetontes, aber höhepunktarmes Spiel. „Es war so: Wer das erste Tor schießt, gewinnt“, befand Jeffrey Maaß. Der junge Co-Trainer des SVA vertrat erneut den auf dem Weg der Besserung befindlichen Chefcoach Hans Oertwig. „Mit der Bilanz aus den beiden Spielen gegen Oranienburg können wir ganz zufrieden sein“, bemerkte Maaß. Auch OFC-Trainerassistent Imre Kalman konnte mit dem Punkt gut leben: „Die Einstellung war 110 Prozent, die Jungs haben wirklich gekämpft. Wir sind stolz darauf.“

In Bildern: SV Altlüdersdorf und Oranienburger FC trennen sich torlos.

Eine Woche nach dem Duell im Landespokal, das der SV Altlüdersdorf 1:0 gewann, trennten sich die Lila-Weißen und der Oranienburger FC Eintracht im Punktspiel der Brandenburgliga torlos 0:0. In einem kampfbetonten, aber höhepunktarmen Spiel war das an eine gerechte Punkteteilung, mit der am Ende auch beide Trainer leben konnten. Zur Galerie
Eine Woche nach dem Duell im Landespokal, das der SV Altlüdersdorf 1:0 gewann, trennten sich die Lila-Weißen und der Oranienburger FC Eintracht im Punktspiel der Brandenburgliga torlos 0:0. In einem kampfbetonten, aber höhepunktarmen Spiel war das an eine gerechte Punkteteilung, mit der am Ende auch beide Trainer leben konnten. © Christoph Brandhorst

Die knapp 200 Zuschauer bekamen bis zur Pause Magerkost geboten. Auf beiden Seiten kam wenig Spielfluss zustande, sodass Torabschlüsse Seltenheitswert hatten. „Wir haben versucht, eine Mannschaft, die nicht wirklich Fußball spielen will, ein bisschen zu locken“, erklärte OFC-Trainer Enis Djerlek seinen Matchplan.

Erst nach dem Seitenwechsel nahm die Partie mehr Fahrt auf. Altlüdersdorfs Kevin Künzer zog zwei Minuten nach Wiederanpfiff aus dem Rückraum ab, zielte aber zu hoch. Überhaupt blieb der junge Alexander Blöck im Oranienburger Tor bei seinem Brandenburgliga-Debüt selten geprüft. Er vertrat Sven Roggentin, der auf der langen Ausfallliste der Gäste stand, denen unter anderen auch Frederic und Alexander Schütze, Tim Kretschmann und Sebastian Knaack fehlten.

Sven Marten vergibt beste SVA-Chance

„Die Vorteile lagen eher bei uns, würde ich sagen. Defensiv standen wir wie vorige Woche auch sehr kompakt und haben wenig zugelassen“, analysierte Jeffrey Maaß. Das kleine Chancenplus konnten die Lila-Weißen aber nicht für sich nutzen. Tobias Völkel drang in der 58. Minute in den OFC-Strafraum ein und kam im Zweikampf mit Pablo Iles Cruz zu Fall. Viele der SVA-Fans hätten in dieser Szene gerne den Elfmeterpfiff gehört, doch der blieb aus. Alexander Riehl zog in der 63. Minute flach links vorbei und nach einem Völkel-Freistoß drosch Sven Marten den Ball am zweiten Pfosten über die Querlatte (76.).

Auf der anderen Seite bereitete David Waclawczyk SVA-Schlussmann Angelo Kempf mit einem straffen Schuss Probleme (79.) und in der Schlussminute forderten auch die Oranienburger nach einer Attacke auf Lukas Bianchini einen Strafstoß. „Wenn es den gibt, gewinnen wir auch. Dann kommen die nicht mehr zurück“, ist sich Enis Djerlek sicher. Doch auch diesmal blieb die Pfeife des Referees stumm.