27. September 2020 / 09:13 Uhr

"Gegner war mausetot": SV Arminia Hannover muss sich in Tündern mit einem 3:3 begnügen

"Gegner war mausetot": SV Arminia Hannover muss sich in Tündern mit einem 3:3 begnügen

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hin- und hergerissen: Arminias Trainer Skerdi Bejzade.
Hin- und hergerissen: Arminias Trainer Skerdi Bejzade. © Debbie Jayne Kinsey
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Nun hat der SV Arminia Hannover endlich das Tor getroffen. Und das sogar dreimal. Dennoch reichte es nicht zum ersten Saisonsieg. Die Mannschaft von Trainer Skerdi Bejzade kehrte mit einem 3:3 (2:1) vom Oberligaspiel beim HSC BW Tündern zurück.

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„Wenn man drei Tore schießt, muss man das Spiel gewinnen. Aber wir machen einfach zu viele individuelle Fehler und laden den Gegner zum Toreschießen ein. Wir verteilen immer Geschenke, andere Mannschaften machen das gegen uns nicht“, ärgerte sich der SVA-Coach.

"Hatten das Spiel im Griff"

Dabei dachte er vor allem an die Phase nach rund einer Stunde, als sein Team noch mit 2:1 führte. „Da hatten wir das Spiel im Griff, der Gegner war mausetot", sagte Bejzade.

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Levestes Sascha Romaus überwindet Kirchdorfs Schlussmann Jens Trampenau und trifft zum vermeintlichen 1:1-Ausgleich. Zur Galerie
Levestes Sascha Romaus überwindet Kirchdorfs Schlussmann Jens Trampenau und trifft zum vermeintlichen 1:1-Ausgleich. ©

Doch per Doppelschlag drehten Chris Niebling (62.) und Ugur Aydin (64.) die Begegnung. Immerhin: Abdulmalik Abdul sorgte nur wenigen Minuten später für den Ausgleich, als er bei einer Chance von Onur Capin zum 3:3 abstaubte (67.).

Arminia geht zweimal in Führung

Vor der Pause hatte Luc Fender (22.) die Gäste mit einem Lupfer in Front gebracht. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich Tünderns durch Lukas Kramer (36.) gelang David Lucic nach einer Aktion über die Außenposition die erneute Arminia-Führung (38.).