28. November 2021 / 18:36 Uhr

Matchball nicht genutzt: SV Arminia muss weiter um Aufstiegsrunde kämpfen

Matchball nicht genutzt: SV Arminia muss weiter um Aufstiegsrunde kämpfen

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Mohammed Salifou wirkt ein wenig niedergeschlagen.
Mohammed Salifou wirkt ein wenig niedergeschlagen. © Florian Petrow
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Der SV Arminia Hannover hat das Ticket für die Aufstiegsrunde (noch) nicht lösen können. Gegen Lupo Martini Wolfsburg kam das Team von Skerdi Bejzade nicht über ein torloses Remis hinaus. Aber: Die Blauen haben einen Punkt auf Konkurrent Wolfenbüttel aufgeholt.

Mit einem Matchball ging der SV Arminia Hannover ins Oberliga-Heimspiel gegen Lupo Martini Wolfsburg – konnte ihn aber nicht nutzen. Die Begegnung im Rudolf-Kalweit-Stadion endete torlos. Damit verpasste der SVA die vorzeitige Qualifikation für die Aufstiegsrunde.

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Kleiner Trost: Am kommenden Wochenende haben die Arminen am letzten Spieltag der Vorrunde ihren zweiten Matchball und können den fünften Platz, den sie weiterhin belegen, gegenüber dem MTV Wolfenbüttel sichern.

Bilder vom Spiel der Oberliga zwischen Arminia Hannover und Lupo Martini Wolfsburg

Arminias Felix Poschmann (links) kämpft mit seinem Gegenspieler um den Ball. Zur Galerie
Arminias Felix Poschmann (links) kämpft mit seinem Gegenspieler um den Ball. ©

Den ersten Matchball gab es Samstagabend. Da wusste das Team von SVA-Trainer Skerdi Bejzade um die Niederlage der Wolfenbütteler in Braunschweig. Ein Sieg gegen Lupo Martini hätte den Arminen also gereicht.


„Wir hatten Chancen gehabt, um das Spiel zu gewinnen. Aber Lupo ist eine starke Mannschaft, sie hatten auch gute Chancen auf den Sieg“, sagt der Coach und lobte, „dass die Jungs gut gekämpft und sich taktisch sehr gut verhalten haben. Das Unentschieden ist gerecht.“

Salifou lässt die beste Chance aus

Die besten Gelegenheiten gab es auf beiden Seiten zur Mitte der ersten Halbzeit. Mohammed Salifou befand sich in aussichtsreicher Position, sein Schuss wurde aber im letzten Moment abgeblockt. Arminen-Keeper Vjaceslavs Serdcevs entschärfte wiederum mit einer Glanztat einen Kopfball aus Nahdistanz.

Je näher der Abpfiff rückte, desto weniger ging der SVA ins Risiko. „Wir haben einen Punkt gegenüber Wolfenbüttel gut gemacht und unsere Ausgangslage verbessert“, war Bejzade zufrieden und verwies auf die Statistik vor der Partie. „Lupo hatte 37 Tore geschossen, wir hatten 37 kassiert. Da ist ein 0:0 okay.“