11. März 2019 / 12:27 Uhr

SV Aschwarden patzt beim 1. FC Osterholz-Scharmbeck

SV Aschwarden patzt beim 1. FC Osterholz-Scharmbeck

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Christoph Oberschelp und der SV Löhnhorst (rechts) verhinderten gegen den SV Lilienthal-Falkenberg eine Blamage.
Christoph Oberschelp und der SV Löhnhorst (rechts) verhinderten gegen den SV Lilienthal-Falkenberg eine Blamage. © Tobias Dohr
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In einem intensiven Spiel mit drei Platzverweisen behalten die Kreistädter mit 4:3 die Oberhand / Löhnhorst gewinnt 3:2

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Ergiebige Regenfälle zogen in der Kreisliga Osterholz am zweiten März-Wochenende fünf Spielausfälle nach sich. Der 1. FC Osterholz-Scharmbeck trotzte mit einem 4:3-Überraschungssieg gegen Spitzenreiter SV Aschwarden den Wetterkapriolen. Der SV Löhnhorst beugte mit dem 4:3-Erfolg einem Überraschungscoup des Kellerkinds SV Lilienthal-Falkenberg II gerade noch vor.

1. FC Osterholz-Scharmbeck - SV Aschwarden 4:3 (3:2): Einen Abnutzungskampf lieferten sich die beiden Teams am Gut Sandbeck. Mit zunehmender Spieldauer bei immer schwierigeren Bedingungen durch die Wetterverhältnisse. Mit Leon Meyer (1. FCO) und Marc Holler (Aschwarden) traten zwei Akteure als dreifache Torschützen in Erscheinung. Die Entscheidung fiel allerdings durch ein Joker-Tor. Peter Brant veredelte eine Vorarbeit von Timon Köster mit dem 4:3-Siegtreffer. „Es war ein sehr intensives Spiel“, deutete FCO-Coach Frank Wätjen den hohen Einsatz beider Mannschaften an.

Schiedsrichter Michel Haupt (TuSG Ritterhude) hatte alle Hände voll zu tun. Der Unparteiische beendete das Kampfspiel mit nur 19 Spielern. Sebastian Ahmet (80.) und Damian Joost (88.) sahen auf FCO-Seite die Ampelkarte nach wiederholten Fouls. Marvin Zinke vereitelte mit einem Handspiel einen möglichen Torerfolg der Kreisstädter. Der Gäste-Innenverteidiger handelte sich für das Vergehen die Rote Karte ein (48.). Rekord-Torjäger Marc Holler konnte sich beim Abpfiff über seine Saisontreffer Nummer 44, 45 und 46 nur wenig freuen. Daniel Bolte schrammte per Freistoß in der Nachspielzeit haarscharf am 4:4-Ausgleich vorbei (90.+3).

SV Löhnhorst - SV Lilienthal-Falkenberg II 3:2 (0:0): „Es war ein absoluter Sieg des Willens“, umschrieb Trainer Torsten Kentel den Heimerfolg. Der erste Durchgang verlief auf seifigem Geläuf ohne große Höhepunkte. Die Platzherren erarbeiteten sich zwar ein Übergewicht, entwickelten in vorderster Front aber bis zum Pausentee noch keinen Killerinstinkt. Der Gastgeber lief zwischendurch einem Rückstand nach. Yannik Niemann hob die Abwehr des SV Löhnhorst nach einem schnellen Einwurf von Hassan Jaber aus den Angeln. Daniel Cummerow drehte per Doppelpack den Spieß um. Das 1:1 entsprang einem Freistoß. Das 2:1 erschien haltbar. Lars Schmidt dehnte den Vorsprung nach einem Konter auf 3:1 aus.

Hassan Jaber blieb nach Vorlage von David Armke nur noch der Anspieltreffer in der Nachspielzeit. „Wir haben nicht so viel zugelassen“, bekräftigte Trainer Raoul Kanitz nach der knappen Niederlage. Die Gäste leisteten bei Schneefall und Kälte wesentlich mehr Widerstand als in der Herbstserie (5:1 für Löhnhorst). „Lilienthal hat uns deutlich mehr gefordert als im Hinspiel“, bemerkte Torsten Kentel.

Mit langen Bällen schwor das Reserveteam einige Gefahrenmomente vor dem Löhnhorster Kasten herauf. Die in der Herbstserie so fairen Lilienthaler handelten sich in den 90 Minuten in Löhnhorst gleich vier Gelbe Karten ein.

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