13. März 2019 / 16:51 Uhr

SV Atlas Delmenhorst gewinnt torreiches Testspiel

SV Atlas Delmenhorst gewinnt torreiches Testspiel

Niklas Johannson
Fußball Oberliga Niedersachsen FC Hagen/Uthlede - SV Atlas Delmenhorst, Mirko Franke, Steven Müller-Rautenberg
Steven Müller-Rautenberg (gelb) verletzte sich gegen die SAV wohl schwerer. © Tobias Dohr
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Gegen die SG Aumund-Vegesack kommt der niedersächsische Oberligist zu einem 7:3-Erfolg / Sorgen um Müller-Rautenberg

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Der SV Atlas Delmenhorst hat das kurzfristig angesetzte Testspiel gegen die SG Aumund-Vegesack am Dienstagabend mit 7:3 (6:1) gewonnen und insbesondere in der ersten Halbzeit stark gespielt. Bereits nach 35 Minuten lagen die Blau-Gelben durch Treffer von Marco Priessner (6./27.), Tom Schmidt (14.), Thade Hein (28.), Aladji Barrie (35.) sowie ein Eigentor (25.) mit 6:0 in Führung. „Bis dahin war es eine Top-Leistung, mit der ich absolut zufrieden war“, lobte Trainer Olaf Blancke seine Mannschaft und ergänzte: „Der Gegner war aber auch noch nicht richtig auf dem Platz“. Kurz vor der Pause verkürzten die Hausherren auf 1:6 (42.). Nach einem harten Zweikampf an Barrie war Blancke gezwungen seinen Stürmer auszuwechseln. „Das war eine Vorsichtsmaßnahme“, beruhigte der Atlas-Coach. Auch die angeschlagenen Karlis Plendiskis (Leiste) und Tom Schmidt (Knie) durften nicht weiterspielen.

Da der SVA bereits ohne zehn verletzte Spieler nach Bremen gefahren war, konnte Blancke mit Marvin Osei, Zinar Sevimli und Emiljano Mjeshtri lediglich Offensivspieler einwechseln. Die Verteidigung bildeten daraufhin Mjeshtri, Hein, Keisuke Morikami und Steven Müller-Rautenberg. Zudem agierte Patrick Degen auf der Sechs. „Wir mussten die Abwehr komplett umstellen, wodurch der Gegner mehr und mehr zu Torchancen kam“, sagte Blancke. Trotz der personellen Schwierigkeiten netzte Oliver Rauh zum 7:1 (67.). Fünf Minuten später erzielten die Bremer zwei Tore binnen zwei Minuten (72./73.) – 3:7. Zu diesem Zeitpunkt war Atlas jedoch nur noch zu zehnt, weil sich Müller-Rautenberg schwerwiegender verletzt hatte. „Er hat einen Schlag auf den Fuß bekommen und ist umgeknickt. Das sah nicht gut aus, wahrscheinlich handelt es sich um eine Bänderverletzung“, betonte Blancke. Ein bitterer Beigeschmack vor dem Spiel gegen den TB Uphusen, das wetterungsbedingt auf der Kippe steht: „Stand jetzt würden wir spielen, aber wenn das Wetter nicht mitspielt, könnte es eng werden. Wir wollen aber unbedingt spielen“, hofft Blancke.

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