30. November 2018 / 16:54 Uhr

SV Atlas: Ein letztes Mal unter Interimscoach von Seggern

SV Atlas: Ein letztes Mal unter Interimscoach von Seggern

Michael Kerzel
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Daniel von Seggern
Daniel von Seggern © INGO MOELLERS
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Der Oberligist reist zum finalen Spiel vor der Winterpause zu Borussia Hildesheim

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Beim Oberligisten SV Atlas Delmenhorst drehte es sich zuletzt mehr um die Frage, wer nach der Winterpause das Traineramt innehaben wird, als um die noch bevorstehenden Spiele. Vizepräsident und Sportchef Bastian Fuhrken sondiert den Markt, nachdem er sich eine Absage von Wunschkandidat Marcel Bragula einhandelte. Bewerbungen liegen Fuhrken genügend vor, doch wer passt zum Verein?

Daniel von Seggern ficht diese Frage derzeit nicht an. „Der Verein hat mich vor drei Wochen gebeten einzuspringen und das Training zu übernehmen. Ich mache das gerne in diesen Wochen, aber klar ist – das ist von vornherein so besprochen – dass das nach dem Hildesheim-Spiel endet“, stellt er klar. Es ist also sein letztes Spiel als Oberligatrainer in dieser Spielzeit.

Der ehemalige Kapitän der Blau-Gelben und aktuelle Coach der Reserve in der Kreisliga sprang nach der Freistellung von Jürgen Hahn ein und betreute den Oberligsten bereits gegen den Heeslinger SC und den FC Hagen/Uthlede, holte dabei vier Punkte. Es sollen nicht die letzten geblieben sein. Beim Regionalliga-Absteiger Borussia Hildesheim soll der Erfolg aus dem Hinspiel wiederholt werden. „Wir gehen natürlich in die Partie, um sie zu gewinnen“, sagt von Seggern. Die Spielanlage der Hildesheimer inklusive Stärken und Schwächen ist ihm bekannt. „Wir haben als Verein mittlerweile ein ganz gutes Netzwerk und bekommen viele Informationen über alle Gegner“, sagt er. Einblicke in die Taktik gibt er natürlich nicht preis.

In den vergangenen drei Wochen habe er ein paar Kleinigkeiten verändert. „Ich habe das Rad nicht neu erfunden. Das maße ich mir auch nicht an. Ich habe die Spieler ins Boot geholt und mit ihnen gesprochen, welche Dinge man verbessern kann. Die Jungs sollen sich wohlfühlen“, berichtet er. Gegen Heeslingen und Hagen sei die Grundaufstellung nicht wesentlich anders als die unter Jürgen Hahn gewesen. „Die Ausrichtung ist bei uns immer offensiv. Die behalten wir auch gegen Hildesheim bei“, sagt er. Er wolle den Spielern Spaß vermitteln. „Den Rest müssen sie selber machen. Ich hoffe, sie belohnen sich für ihren Aufwand“, meint von Seggern. Die Partie in Hildesheim kann, wie so oft in der Oberliga, richtungsweisend sein. Atlas auf Rang vier und den Gegner auf Platz neun trennen lediglich vier Punkte. Die Delmestädter liegen nur fünf Punkte hinter dem Spitzenduo Eintracht Northeim und HSC Hannover, jedoch auch nur sieben Zähler vor Heeslingen, das den ersten Abstiegsrang bekleidet. Ein Sieg könnte die Blau-Gelben also in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen bringen. Zudem wäre es psychologisch wichtig, nicht mit einer Niederlage in die Pause zu gehen, sondern die aktuelle Serie auf sechs Spiele ohne Niederlage auszubauen. Anpfiff der Begegnung ist am Sonntag um 14 Uhr in Hildesheim.

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