02. September 2018 / 21:04 Uhr

SV Baris zeigt furiose erste Halbzeit

SV Baris zeigt furiose erste Halbzeit

Michael Kerzel
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Devin Isik erzielte drei Tore beim 5:3-Auswärtssieg des SV Baris beim Heidmühler FC.
Devin Isik erzielte drei Tore beim 5:3-Auswärtssieg des SV Baris beim Heidmühler FC. © INGO MOELLERS
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Caki-Elf besiegt Landesliga-Absteiger Heidmühler FC mit 5:3

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Drei Spiele, neun Punkte: Der SV Baris Delmenhorst ist perfekt in die Fußball-Bezirksligasaison gestartet. Beim favorisierten Heidmühler FC, der bis dato drei seiner vier Partien gewonnen hatte, setzte sich die Elf von Trainer Önder Caki in beeindruckender Manier durch. Mit 5:3 (4:0) behielten die Delmenhorster die Oberhand, der Erfolg war nie in Gefahr. "Es war sehr eindrucksvoll. Wir hätten in der ersten Halbzeit nicht nur vier, sondern sechs oder sieben Tore machen müssen, haben aber unsere Eins-gegen-eins Situationen kläglich vergeben", sagte Caki. Bis auf die Chancenverwertung sei die Leistung jedoch sehr stark gewesen. "Die Mannschaft war sehr konzentriert, ich kann da keinen hervorheben. Wir haben die Zweikämpfe gewonnen, Bälle erobert, schnell umgeschaltet", berichtete der Baris-Coach. Zudem habe das Pressing gut funktioniert.

Bereits nach vier Minuten gingen die Delmenhorster durch Cuma Caliskan in Führung, Devin Isik mit dem ersten seiner drei Tore erhöhte nach Vorlage von Can Blümel bereits nach 15 Minuten auf 2:0. Es folgte ein Treffer von Dennis Kuhn nach Isik-Pass (26.), mit dem Pausenpfiff machte Isik das 4:0. "Der Gegner hatte in der ersten Hälfte keine Torchance", stellte Caki zufrieden fest.

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Unzufrieden war er mit der Leistung von Schiedsrichter Malec Müller.  "Direkt vor seinen Augen gab es eine klare Tätlichkeit. Er sieht die Aktion und gibt Gelb. Er hat uns da klar benachteiligt und ich muss ihm da Absicht unterstellen", sagte Caki. Zudem habe Malec fast jede Aktion eines Baris-Spielers mit Gelb bestraft, taktische Fouls des Gastgebers jedoch nicht. "Wir haben für vielleicht zehn Fouls acht Gelbe Karten bekommen. Das geht einfach nicht", monierte Caki.

Am Ausgang der Partie änderte das nichts: Florian Id unterlief zwar ein Eigentor zum 1:4 (53.) doch Isik stellte in Minute 64 nach einer Ecke auf 5:1. "Endlich haben wir mal ein Tor nach einem Standard erzielt", sagte Caki. In der 75. Minute und der Nachspielzeit betrieben die Gastgeber durch Tarek El-Ali und Keno Siebert (75./90.) noch etwas Ergebniskosmetik. "Ein bisschen stören die Gegentore schon, aber Fehler passieren", meinte Caki.

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