14. April 2019 / 17:08 Uhr

SV Barth gelingt beeindruckender Derbysieg

SV Barth gelingt beeindruckender Derbysieg

Jule Buß
Ostsee-Zeitung
Sascha Grosse verwandelt den Elfmeter zum vorentscheidenden 3:1 für den SV Barth.
Sascha Grosse verwandelt den Elfmeter zum vorentscheidenden 3:1 für den SV Barth. © Foto: Alexander Thiel
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Mit 4:1 gewinnt der Aufsteiger aus Barth gegen Trinwillershagen. 

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War das die Wachablösung? Zumindest im Moment scheint der SV Barth in der Region das Maß aller Dinge zu sein. So besiegte der Aufsteiger am 23. Spieltag der Fußball-Landesklasse I den SV Rot-Weiß Trinwillershagen deutlich mit 4:1 (1:1) und zerstörte damit wohl auch die letzten Aufstiegshoffnungen des Traditionsvereins. Für den SVB war es der siebte Erfolg im siebenten Spiel des Jahres.

Trinwillershagen mit früher Führung

Freude auf der einen, Enttäuschung auf der anderen Seite. Der SV Barth hat am vergangenen Sonnabend auch das zweite Landesklasse-Derby gegen Rot-Weiß Trinwillershagen gewonnen. Und das mit einer beeindruckenden Vorstellung. Die Vineta­städter hatten eine starke Vorstellung gezeigt und fügten den Trinern die bislang höchste Saisonniederlage zu.

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Dabei waren die Gäste sogar noch selbst mit 1:0 in Führung gegangen. Clemens Lange hatte nach einem Freistoß zum 1:0 eingenetzt. Nur kurze Zeit später schied der ehemalige Profispieler jedoch verletzt aus und hinterließ damit eine große Lücke in der Triner Offensive. Die Barther übernahmen immer mehr das Kommando, erspielten sich gute Einschusschancen und trafen nach einer Ecke durch Kapitän Tom Zilian auch zum 1:1.

Drei Verletzte beim SV Rot-Weiß Trinwillershagen

Nur wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff gingen die Hausherren dann in Führung. Nach einem Ballverlust der Triner schalteten die Barther blitzschnell um und trafen zum 2:1. „Anschließend hatten wir unsere beste Phase im Spiel“, meinte Trinwillershagens Trainer Jürgen Hakelberg, der seiner Mannschaft aber insgesamt ein schlechtes Zeugnis ausstellte: „Wir haben viel zu wenig von dem umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten. So haben wir nie richtig gepresst, waren nicht positionstreu und haben es dem SV Barth damit viel zu einfach gemacht.“

Zu allem Überfluss verletzten sich neben Clemens Lange auch noch René Schober (Achillessehne) und Christian Höhler (Knöchel) und drohen nun auszufallen. „Wir sind momentan etwas vom Pech verfolgt“, sagte Hakelberg, dessen Team nach der Drangphase per Elfmeter den dritten und vorentscheidenden Gegentreffer kassierte. In der Schlussphase sorgte Jonas Muschke dann endgültig für die Entscheidung und machte seinen Trainer Denis Ulbricht glücklich. „Der Sieg geht absolut in Ordnung. Durch ständige Positionswechsel hatten wir viel Bewegung im Spiel und hätten hinten heraus sogar noch mehr Tore erzielen können.“ Sein Gegenüber Jürgen Hakelberg gratulierte: „Der SV Barth hat verdient gewonnen.“

SV Barth kann Trin noch abfangen

Für die Triner, die nun bereits sieben Punkte hinter Tabellenführer SG Empor Richtenberg liegen, dürften damit die wohl auch die letzten Aufstiegsträume zerplatzt sein. Der SV Barth hat dagegen nun allerbeste Chancen, die Rot-Weißen noch vom zweiten Tabellenplatz zu verdrängen. Bei einem Spiel wenige beträgt der Rückstand nur noch drei Punkte. Am kommenden Donnerstag (19.30 Uhr) ist der SVB zu Gast bei der HSG Uni Greifswald. Die Triner spielen am Sonntag (14 Uhr) zuhause gegen den SV Prohner Wiek.

SV Barth: Haamann – Schinke (74. Lange), Lübs, Mielke, Brauer, Muschke, Klement, Zilian, Wallis (75. Lißner), Schröder, Grosse.
SV Rot-Weiß Trinwillershagen: Freund – Borowski, Kornack, Kozlowski, Heuer, Pohl, Linow, Schober (65. Herrmann), Höhler (74. Landt), Schin­kowsky, Lange (20. Deichmüller).
Tore: 0:1 Lange (14.), 1:1 Zilian (29.), 2:1, 3:1 Grosse (47., 69./Foulelfmeter), 4:1 Muschke (78.).
Schiedsrichter: Robert ­Bilow (Süderholz).
Zuschauer: 161.

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