13. Juni 2019 / 10:00 Uhr

SV Calberlah empfängt Eintracht Braunschweig: Für Trainer Propfe ist’s doppelt schön

SV Calberlah empfängt Eintracht Braunschweig: Für Trainer Propfe ist’s doppelt schön

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto: Lea Rebuschat, Fußball, Bezirksliga, Herrren, MTV Isenbüttel-SV Calberlah
Schwere Aufgabe: Der SV Calberlah (grüne Trikots) hat Eintracht Braunschweig zu Gast. © Lea Rebuschat
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Die Saison der Fußball-Bezirksliga ist vorbei, schon seit Anfang März steht fest: Marco Propfe verlässt den SV Calberlah nach nur einem Jahr als Trainer. Aber nicht einfach so: Sein letzter Einsatz als Coach ist das Spiel gegen die Drittliga-Profis von Eintracht Braunschweig am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr) – ein absolutes Highlight zum Abschied.

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Schon im Sommer 2018 hätte die Partie stattfinden sollen, wegen des Calberlaher Platzzustandes klappte es aber nicht – „dass es jetzt passt, ist überragend“, jubelt Propfe. „Für mich ist das doppelt schön, ich habe 1994/95 selbst bei der Eintracht gespielt.“ Und zwar in der A-Jugend in der Regionalliga, der damals höchsten Spielklasse.

Bezirksliga: MTV Isenbüttel gegen SV Calberlah 0:2

Bezirksliga: MTV Isenbüttel gegen SV Calberlah 0:2. Zur Galerie
Bezirksliga: MTV Isenbüttel gegen SV Calberlah 0:2. ©
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Eintracht-Anhänger ist Calberlahs Noch-Coach zwar nicht („Ich bin Fan des 1. FC Kaiserslautern“), trotzdem ist die Begegnung etwas Besonderes für ihn – und als Trainer eine Premiere. „Als Spieler habe ich schon öfter gegen Profis gespielt, mit dem MTV Isenbüttel zum Beispiel mal im Trainingslager gegen Greuther Fürth, oder mit dem MTV Gifhorn im Pokal gegen Hannover 96 – damals noch mit Gerald Asamoah und Otto Addo“, erinnert sich Propfe.

Zum Abschied aus Calberlah hat er sich Ziele gesteckt: „Wir wollen so gut wie möglich gegenhalten. Die Eintracht wird schnell spielen, da müssen wir läuferisch und kämpferisch unser Bestes geben und diszipliniert sein“, weiß der Calberlaher. „Vielleicht können wir selbst ein Tor schießen. Auf jeden Fall wollen wir das Ergebnis im Rahmen halten.“

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Und vor allem Spaß haben – das gilt für alle, die dem SV in der abgelaufenen Saison geholfen haben. „Wir wollen alle spielen lassen, auch die Jungs aus der Zweiten, die nur mal ausgeholfen haben“, so der scheidende Coach. Sicher ist: Wie für Propfe wird es auch für sie ein absolutes Highlight zum Saisonabschluss werden.

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