20. Juli 2020 / 15:28 Uhr

SV Dannenbüttel: Dem Aufstieg auf dem Rasen folgt der Titel auf dem virtuellen Grün

SV Dannenbüttel: Dem Aufstieg auf dem Rasen folgt der Titel auf dem virtuellen Grün

Maik Schulze
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Läuft beim SV Dannenbüttel: Klaas Meyer feierte mit Felix Exner (kl. Bild, hinten) den Kreisliga-Aufstieg.
Läuft beim SV Dannenbüttel: Klaas Meyer feierte mit Felix Exner (kl. Bild, hinten) den Kreisliga-Aufstieg.
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Aufstieg auf dem Rasen, Titel auf dem virtuellen Grün: Es läuft für den SV Dannenbüttel. Die eFootballer verteidigten am letzten Spieltag der Kreisklasse Platz eins - und steigen in die Kreisliga auf. Ebenso Vizemeister Wesendorfer SC. Die Kreisliga-Absteiger SV Triangel und VfL Knesebeck standen schon vor dem letzten Spieltag fest.

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Konsole aus, ab zum Mitspieler

Konsole aus, ab zum Mitspieler. Klaas Meyer stieß bei Teamkollegen Felix Exner mit einem Bierchen auf den Aufstieg an. Zuvor hatte das Duo im letzten Spiel den SV Calberlah (Nico Ahrens und Marius Greszik) mit 3:1 Siegen und 11:7 Toren niedergerungen. Und das mussten sie auch - denn bereits ein Remis hätte Konkurrent Wesendorf (Jarne Fromhage und Noah Ehmke hatten sich ebenfalls in einem direkten Aufstiegsduell mit 17:9 - drei Siege, ein Remis - gegen den MTV Wasbüttel II mit Timo Koopmann und Nino Massascusa durchgesetzt) zum Meister gemacht, bei einer Niederlage wäre gar der Aufstieg futsch gewesen und an Calberlah gegangen.

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Die Saison endete für Dannenbüttel mit den Festtagsspielen, die letzten beiden Partien sollten über Wohl und Wehe einer ganzen Saison entscheiden. Erst gab's ein 8:10 (1:3 Niederlagen) gegen Verfolger Wesendorf. "Das war eine knappe Kiste", so Meyer. Der vorzeitige Aufstieg war damit futsch, dennoch ging's als Tabellenführer in die letzte Begegnung gegen den Dritten Calberlah. Ein Alles-Oder-Nichts-Spiel. "Ein bisschen Bammel war zunächst da, aber dann hatten wir ein gutes Gefühl, waren überzeugt, dass wir es schaffen", berichtet Meyer. Und sie schafften es.

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Damit gab's nach dem Aufstieg mit dem SV Dannenbüttel in die 1. Kreisklasse im realen Leben, nun den virtuellen Erfolg. "Es läuft", grinst Meyer, der froh ist, "zu diesem Aufstieg etwas beigetragen zu haben". Denn nach seinem Wechsel im Winter zum SVD kam er Corona-bedingt noch nicht auf dem echten Rasen zum Einsatz. An der Konsole aber rockte er mit Exner die Liga - und das kam nicht von ungefähr.

"Wir haben uns immer auf den Gegner vorbereitet, soweit das möglich war." Wurden Spiele der Konkurrenz gestreamt, gab's die Videoanalyse. "Felix und ich haben uns dann immer zwei, drei Runden warmgespielt, verschiedene Taktiken ausprobiert. Wir haben uns so die Schwachstellen aufgezeigt, konnten daran arbeiten", berichtet Meyer, der betont: "Es war ein ziemlich gutes Miteinander. Und es wäre alles ohne Felix nicht möglich gewesen. Er hat in der gesamten Saison nur ein Spiel verloren."

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Kleine Fragezeichen, große Ziele

Jetzt geht's also in der Kreisliga weiter. Spiele von Kreismeister 1. FC Wedelheine und Top-Team VfR Wilsche/Neubokel hat sich der Aufsteiger auch schon angeschaut: "Da konnten wir auch etwas mitnehmen." Es stehen zwar noch ein paar kleine Fragezeichen hinter der Besetzung des SVD im virtuellen Kreis-Oberhaus, aber Meyer hat ein klares Ziel vor Augen: "Wir wollen nicht gegen den Abstieg spielen, sondern uns oben etablieren."