09. August 2019 / 15:50 Uhr

SV Eichede erwartet Titelfavorit PSV Union Neumünster 

SV Eichede erwartet Titelfavorit PSV Union Neumünster 

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Marcel Gevert (h.) und Lars Newrzella (v.) sind enttäuscht nach der Niederlage gegen den FC Phönix. Mit Neumünster wartet nun der nächste harte Brocken.
Marcel Gevert (h.) und Lars Newrzella (v.) sind enttäuscht nach der Niederlage gegen den FC Phönix. Mit Neumünster wartet nun der nächste harte Brocken. © Agentur 54°
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Nach der Niederlage beim Phönix Lübeck trifft man am Sonntag (11.08., 14.00 Uhr) mit Neumünster auf ein Team mit "Messer zwischen den Zähnen" und feiert ein schnelles Wiedersehen mit Fynn Claasen ...

SVE-Coach Denny Skwierczynski wollte mit seiner Elf nach dem 0:3 beim Topfavoriten und seinem Ex-Klub 1. FC Phönix Lübeck nicht zu hart ins Gericht gehen. „Der Auftritt war nicht enttäuschend. Damit kann ich umgehen“, sagte der 45-Jährige in seiner Analyse. Co-Trainer Dirk Kohlmann sprach zwar von einer Lehrstunde für die Stormarner, was sicher zu hart ausgedrückt ist. Vielmehr wollte „Koka“ zum Ausdruck bringen, dass die „Bravehearts“ viel aus diesem Spiel lernen können. „Die Niederlage ist ärgerlich. Ohne Frage. Doch sind wir noch jung“, wusste Skwierczynski die Pleite letztlich richtig einzustufen. Denn die Lübecker verfügen im Vergleich über eine Reihe erfahrener Spieler und waren einfach das cleverere Team. Am Sonntag gastiert der PSV Union Neumünster um 14 Uhr an der Oldesloer Straße, die gegen die Zweitvertretung des VfB Lübeck deutlich mit 0:5 unterlagen.

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Eichedes Fehler eiskalt vom FC Phönix bestraft

„Ich hätte gern die Null länger gesehen“, meinte der Coach. Diesen Gefallen tat ihm Phönix´ Stürmer Marco Pajonk aber nicht. Eine einfache Körpertäuschung reichte, um Torwart Marcel Gevert schon nach neun Minuten auszuspielen. „Wir haben heute gegen einen Gegner gespielt, der in allen Bereichen seine Klasse hat“, bilanzierte Kapitän Sascha Steinfeldt. „Wir haben Fehler gemacht und Phönix hat es uns spüren lassen.“ So monierte er die Fehler vor dem 0:1, aber auch dem 0:2 durch den Ex-Flensburger Lasse Sohrweide. Da hätte die nötige Aufmerksamkeit gefehlt. „Wir haben gesehen, was uns an Erfahrung fehlt. Das war ein vernünftiges Spiel, waren aber nicht zwingend genug. Der letzte Zug nach vorne fehlte“, was Phönix hat“, betonte der Spielführer.

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Gegner mit „Messer zwischen den Zähnen"

Mit den Neumünsteranern gastiert das nächste Topteam im Ernst-Wagener-Stadion. Diese verloren am Mittwochabend überraschend deutlich mit 0:5 beim VfB Lübeck II. „Da haben wir die Lübecker mit unserem 2:1-Sieg offenbar richtig sauer gemacht“, unkte Skwierczynski. Steinfeldt erwartet indes einen Gegner mit „Messer zwischen den Zähnen. Wobei es uns heute nach dem 0:3 nicht anders geht. Beide Teams wollen die Woche positiv abschließen.“ Für die Eicheder ist es ein Wiedersehen mit Ex-Verteidiger Fynn Claasen (22), der sich nach eineinhalb Jahren der Elf von PSV-Coach Thomas Möller im Sommer angeschlossen hat. Sein Einsatz ist aber wegen eines Muskelfaserrisses offen.

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"Neumünster ist ein schwieriger Gegner"

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Oberliga: Frisia Risum-Lindholm – Oldenburger SV (So., 14 Uhr). Florian Petzold tippt 1:2, Tim Kathmann tippt 1:3. ©

„Ich hätte ihn gern weiter in unserer Mannschaft gesehen“, sagte Steinfeldt, „unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen kann man den Wechsel aber verstehen. Fynn wohnt in Kiel und Neumünster ist ein ambitionierter Klub.“ Zu den insgesamt neun Neuzugängen gehört unter anderem Timo Barendt (Holstein Kiel II), mit dem Steinfeldt früher beim VfB Lübeck gespielt hat. Er freue sich auf das doppelte Wiedersehen und möglichst den zweiten Sieg im dritten Spiel. Skwierczynski weiß derweil, was auf seine Mannschaft zukommt. „Das ist ein schwieriger Gegner, einer der Favoriten auf den Titel, der einen guten Trainer und sich gut verstärkt hat.“ In der Vorsaison siegten Steinfeldt & Co. auswärts 6:2 und verloren zu Hause 0:1.