23. November 2019 / 15:08 Uhr

SV Eichede hat's erwischt: Evgenij Bieche und Fynn Rathjen fallen länger aus

SV Eichede hat's erwischt: Evgenij Bieche und Fynn Rathjen fallen länger aus

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Eicheder Teamtreffen im Krankenhaus: Evi Bieche (v.l.), Jonathan Stöver, Fynn Rathjen, Christian Peters und Tim Jonas Henkel.
Eicheder Teamtreffen im Krankenhaus: "Evi" Bieche (v.l.), Jonathan Stöver, Fynn Rathjen, Christian Peters und Tim Jonas Henkel. © SV Eichede / Instagram
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„Bravehearts“ müssen Sonntag gegen die Husumer SV im Sturm umbauen: Hoffnungen ruhen auf Enes Dagli und Niko Hasselbusch.

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Bisher blieb Oberligist SV Eichede vom Verletzungspech verschont. Kurz vor der Winterpause hat es die „Bravehearts“ aber erwischt. Mit Evgenij Bieche und Fynn Rathjen fallen gleich zwei Stammspieler für längere Zeit aus.Am Sonntag um 14 Uhr empfängt der SVE die Husumer SV.

Erst erwischte es „Evi“ Bieche mit einem Riss des vorderen Außenbandes im Sprunggelenk sowie einen Anriss des Syndesmosebandes beim 3:0 gegen Fast-Absteiger Eckernförder SV. Nur wenige Tage später gesellte sich Rathjen dazu. Der 22-jährige defensive Mittelfeldspieler hatte im Abschlusstraining einen Pferdekuss in der Wade abbekommen, der in der Nacht zum vergangenen Sonntag so stark anschwoll, dass er im Krankenhaus operiert werden musste. Die genaue Diagnose lautete: Kompartmentsyndrom in der Wade. Tolle Geste: Noch am Tag dem 1:1 gegen Topfavorit 1. FC Phönix Lübeck bekam Rathjen Besuch von den Mitspielern Bieche, Jonathan Stöver und Christian Peters sowie Tim Jonas Henkel aus dem Trainerteam der C-Jugend. Am Mittwoch kam er nochmals unter das Messer. „Um die Wunde zu schließen. So wie es aussieht, wird es bei mir wohl erstmal ohne Fußballtraining gehen müssen“, sagte Rathjen den LN. „Wir müssen schauen, wie der Heilungsverlauf angeht.“

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Sturm-Hoffnungen ruhen auf Enes Dagli und Niko Hasselbusch

Zumindest fraglich ist der Einsatz von Peters für das Heimspiel gegen die Husumer SV (So., 14 Uhr). Der Stürmer laboriert an einer Verstauchung im Knie. „Er konnte nur eingeschränkt arbeiten. Es sieht eher schlecht aus“, sagt Trainer Denny Skwierczynski. Somit dürften die Hoffnungen im Sturm wieder auf Enes Dagli (elf Saisontreffer) und Niko Hasselbusch (drei Saisontreffer), der gegen die Phönixer eine starke Leistung zeigte und das 1:0 erzielte. Beide gehörten beim 3:1 im Hinspiel zu den Eicheder Torschützen – neben Peters.

Geduld mit Stefan Richter

Geduld müssen die Fans indes weiter mit Stefan Richter haben. Der ehemalige Angreifer von Regionalligist VfB Lübeck war nach einer längeren Pause nicht fit, als er beim Dorfklub anheuerte. Später fiel „Hosch“ drei Wochen aus Verletzungsgründen aus. „Er ist erst seit einer Woche wieder im Training. Es fehlt noch was, bis er einhundert Prozent Fitness hat“, erklärt der Coach. „Wir arbeiten daran. Ich gehe davon aus, dass Hosch zur Rückrunde eine richtig gute Form haben wird, wenn er nach der Winterpause die komplette Vorbereitung absolviert hat. Aber auch so ist er ein wichtiger Mann intern mit seiner positiven Einstellung. Er gibt immer alles und puscht die Jungs im Training.“

Skwierczynski erwartet "heißes Spiel"

Gegen Husum wollten die Stormarner den jüngsten Aufwärtstrend mit vier ungeschlagenen Spielen (davon drei Siege) laut Skwierczynski bestätigen. „Wir werden den Gegner aber nicht unterschätzen. Husum hat eine gute Mannschaft und schon gute Ergebnisse erzielt. Was fehlt ist die Konstanz“, sagt der 45-Jährige und erwartet ein heißes Spiel. Die besten Spielen haben Kapitän Sascha Steinfeldt & Co. in dieser Saison gegen die Klubs aus der oberen Tabelle wie Phönix Lübeck, TSB Flensburg und SV Todesfelde gezeigt. Skwierczynski hofft, dass seine Elf endlich auch gegen ein Team von unten (Husum ist Tabellenzehnter) spielerisch überzeugen kann. Ins Tor kehrt absprachegemäß Stammtorwart Marcel Gevert zurück. Der 20-Jährige habe seine Sache bislang gut gemacht, so der Eicheder Trainer.

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