08. April 2020 / 22:07 Uhr

SV Eichede: Jan Plate spricht im SVE-Podcast über seine Zeit mit Oliver Zapel und seine Torwartqualitäten

SV Eichede: Jan Plate spricht im SVE-Podcast über seine Zeit mit Oliver Zapel und seine Torwartqualitäten

Lisa Wittmaier
Lübecker Nachrichten
Jan Plate geht in der U23 vom SV Eichede gerne voran.
Jan Plate geht in der U23 vom SV Eichede gerne voran. © Agentur 54°
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Seit 13 Jahren trägt er das Trikot der Stormarner und hat den Traum nochmals für die Ligamannschaft zu spielen nicht aufgegeben.

Seit 13 Jahren trägt Jan Plate das Trikot vom SV Eichede. Im Vereineigenen Podcast spricht er, wie die Wochen zuvor schon Marcel Gevert und Martin Steinbek, über seine Laufbahn und besondere Ereignisse.

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Als er in der C-Jugend zu den Stormarnern kam, suchte er bereits eine größere Herausforderung, was ihm zum Vereinswechsel bewegte. Plate spielte damals bei Grande-Kuddewörde, wo er schnell merkte, dass ihm das nicht reicht. Neben der Kreisauswahl wollte er auch im Verein mehr gefordert werden und schloss sich somit dem SV Eichede an. Dort hatte er schließlich die Möglichkeit in der Jugend, aber auch im Senoirenbereich Regionalligaluft zu schnuppern. "Das ist schon ein großes Privileg auf dem Niveau spielen zu dürfen. Zudem habe ich in Eichede eine gute Ausbildung genießen dürfen. Aber man hat schnell gemerkt, dass es einen großen Unterschied zwischen der Herren- und Juniorenregionalliga gibt," erzählt Plate.

"Oliver Zapel ist schon ein spezieller Typ"

Als junger U23-Spieler durfte er am 15. Spieltag erstmal in der Regionalliga bei den Herren auflaufen, damals unter Trainer Oliver Zapel. "Oliver Zapel ist schon ein spezieller Typ," berichtet Plate und erzählt weiter "Es war nicht immer einfach mit ihm. Das Training war immer extrem hart, das war schon eine Hausnummer. Zapel stand aber immer hinter seinen Spielern, war sehr fokussiert und hat alle gut vorbereitet. Das muss man ihm lassen. Vor meinem ersten Spiel in der Regioanlliga war ich extrem aufgeregt."

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Plate wollte lieber bei der U23 spielen

In seinem ersten Herrenjahr wurde der heutige 26-Jährige direkt Oberligameister, was ihm bis heute in besonderer Erinnerung ist. "Das war etwas ganz besonders. Für mich aber auch für den Verein, der das zum ersten Mal erlebte. Das war ein Highlight," berichtet er. Plate selbst entschied sich später für die zweite Mannschaft vom SVE zu spielen, da es ihm als junger Spieler wichtig war regelmäßig und viel zu spielen. "Ich musste mich irgendwann entscheiden. Zwei Spiele am Wochenende waren mit der Ausbildung nicht vereinbar und ich wollte gerne spielen, sodass ich mich für die U23 entschieden habe, selbst wenn ich gerne höchstmöglich spielen möchte," begründet er seine Entscheidung.

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Die Trainer des SV Eichede von 2008 bis heute

Der Beginn einer erfolgreichen SVE-Ära: Mecki Brunner holt nach seinem ersten Jahr beim SV Eichede im Mai 2009 die Verbandsliga-Meisterschaft. Rene Wasken (l.), Marian Draguhn, Lasse Drews,  Markus Venz und Malte Buchholz lassen ihn hochleben. Zur Galerie
Der Beginn einer erfolgreichen SVE-Ära: "Mecki" Brunner holt nach seinem ersten Jahr beim SV Eichede im Mai 2009 die Verbandsliga-Meisterschaft. Rene Wasken (l.), Marian Draguhn, Lasse Drews,  Markus Venz und Malte Buchholz lassen ihn hochleben. ©

Stürmer oder Verteidiger?

Nach eigenen Angaben spielt Plate am liebsten als Verteidiger, aber auch weiter vorne hat er Spaß. Dabei hat er sich im Laufe der Zeit vom Angreifer nach "hinten gearbeitet". Den möglich Grund dafür nennt er selbst: "Ich kann sicher noch an meinem Torabschluss arbeiten," gesteht er. Teamkollege Fabian Kolodzick legt den Finger nochmals in die Wunde und spricht Plate auf eine Spielsituation gegen den Oldenburger SV an, bei der er eigensinnig agiert hier. "Wir sind beide alleine auf das Tor zugelaufen und ich habe selbst den Abschluss gesucht, anstatt den Ball rüber zu legen. Leider war mein Schuss zu unplatziert und der Keeper hat gehalten. Das wirft er mir heute noch vor," erzählt Plate.

Plate auch als Torwart in der Oberliga aktiv

Im fast gleichem Atemzug erzählte er, dass er schon öfters als Torwart auf dem Feld stand. Besonders in Erinnerung ist ihm ein Spiel gegen NTSV Strand 08 geblieben, bei dem er Ersatzkeeper war und nicht damit rechnete überhaupt zu spielen. "Nachdem Julian Barkmann nach einer Notbremse vom Platz musste, wurde ich als Torwart eingewechselt und wurde direkt beim Elfmeter geprüft, der ins Tor ging. Danach konnte ich mich aber noch paar mal auszeichnen," berichtet der damalige Ersatzkeeper. Ebenfalls gab es gegen Preußen Reinfeld eine Situation, die ihm noch sehr präsent ist: "Es gab einen Freistoß gegen uns und ich war mir sicher, dass ich den Ball fange und rief daher auch Torwart. Der Ball schlug dann hinter mir im Netz ein."

Der jetztigen Mannschaft traut Plate, dessen Vater Betreuer der Mannschaft ist, einiges zu und kann sich selbst noch einmal vorstellen anzugreifen: "Wir zeigen zur Zeit unser Potenzial nicht, aber ich weiß, dass mehr in der Mannschaft steckt. Wenn ich selbst noch einmal die Chance bekommen in der Ligamannschaft zu spielen, dann würde ich das machen und noch einmal angreifen wollen. Das wäre noch mal ein Ziel von mir."

Hier geht es zum ganzen Podcast.

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