16. Dezember 2018 / 17:01 Uhr

SV Falkensee-Finkenkrug gibt Rote Laterne ab

SV Falkensee-Finkenkrug gibt Rote Laterne ab

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
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Brandenburgliga: Klarer 4:1-Heimsieg im Kellerduell gegen den BSC Blankenfelde-Mahlow.

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Kurz vor Weihnachten haben sich die Brandenburgliga-Kicker vom SV Falkensee-Finkenkrug selbst mit dem dritten Saisonsieg beschenkt und gaben die Rote Laterne rechtzeitig zur Winterpause nach Eisenhüttenstadt ab. Am letzten Spieltag der Hinrunde setzte sich die Elf von Trainer André Bittner im Kellerduell gegen den Aufsteiger BSC Blankenfelde-Mahlow dank einer starken zweiten Halbzeit auf eigenem Platz sicher mit 4:1 (2:1) durch und verbesserte sich in der Tabelle auf den Nichtabstiegsplatz 14. Jeweils zweifache Torschützen auf Seiten der Gastgeber waren Patrick Lenz in der ersten und Kapitän Christopher Schulze in der zweiten Halbzeit. Lenz war damit mit acht Treffern bei zehn Einsätzen bester FF-Goalgetter in der ersten Halbserie vor Schulze (5).

Lenz und Schulze im guten Zusammenspiel

In dem Kellerduell überließen die Falkenseer auf eigenem Platz den Gästen aus Blankenfelde-Mahlow, das Spiel zu machen und agierten aus einer Konterstellung. Das lief an diesem Tag über die schnellen FF-Spitzen Lenz und Schulze nahezu perfekt. Die ersten Schüsse setzten die Gäste, die aber knapp rechts am diesmal von Amando Amatulli gehüteten Gehäuse der Platzherren vorbei gingen. Mit dem ersten guten Falkenseer Angriff sorgte Lenz (20.) für das 1:0 nach schönem Zusammenspiel mit Schulze. Ein grober Fehler von FF-Keeper Amatulli beim Abstoß – sozusagen das Weihnachtsgeschenk des Tages der Gastgeber – führte zum Ausgleich. Den Ball von Amatulli auf Artur Nuss fing Marius Bieda ab, der legte quer auf Dustin Kögler, der nur noch einschieben brauchte (32.). Kurz danach hatten die Gäste bei einem doppelten Aluminiumtreffer von Bieda und Kögler (33.) Pech. Da hätte Blankenfelde-Mahlow durchaus in Führung gehen können.

In Bildern: SV Falkensee-Finkenkrug siegt deutlich mit 4:1 (2:1) gegen den BSC Preußen 07.

Der SV Falkensee-Finkenkrug (schwarz-grüne Trikots) gewann sein Heimspiel gegen den BSC Preußen (weiße Trikots) klar mit 4:1 (2:1). Zur Galerie
Der SV Falkensee-Finkenkrug (schwarz-grüne Trikots) gewann sein Heimspiel gegen den BSC Preußen (weiße Trikots) klar mit 4:1 (2:1). © Tanja M. Marotzke
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Die kalte Dusche folgte auf der anderen Seite. Denn unmittelbar vor der Pause traf FF bei einem Konter nur die Latte, doch den Abpraller versenkte Lenz aus halbrechter Position mit einem abgefälschten Schuss zur psychologisch wichtigen 2:1-Pausenführung für die Gastgeber.

Nach der Pause wurden die Falkenseer in der Abwehr besser. Sie ließen die BSC-Elf weiter spielen, aber es gab keine echte Torchance mehr für die Gäste. Das 3:1 von Schulze mit einem straffen Linksschuss in der 70. Minute war die Spielentscheidung. Kurz danach legte Schulze nach Vorarbeit von Fabian Kracht fast aus gleicher Position zum 4:1-Endstand (74.) nach.

FF-Coach Bittner mit Hälfte zwei zufrieden

FF-Trainer André Bittner zog ein insgesamt positives Fazit, auch wenn er mit den ersten 45 Minuten seiner Elf nicht ganz zufrieden war. „In der ersten Halbzeit hatten wir in einigen Situationen etwas Glück. Nach einer Umstellung in der Defensive zur Pause haben wir in der zweiten Halbzeit hinten besser gestanden, die langen Bälle des Gegners gut verteidigt und vorn unser Konterspiel konsequent durchgezogen. Diese Leistung gibt uns Hoffnungen für die Rückrunde“, sagte der Coach.

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Gut sei es für die junge Mannschaft, dass sie nicht auf dem letzten Tabellenplatz überwintern muss. Durchaus klar sei aber allen Falkenseer Akteuren, dass es in der Rückrunde bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt gehen wird.

In der Winterpause wird es bei den Falkenseern auch den einen oder anderen Neuzugang geben. Handlungsbedarf bestehe insbesondere auf der Torwartposition und in der Offensive, hieß es. Daneben hoffen die Falkenseer auf die Rückkehr von Spielern, die zuletzt wegen Verletzungen gefehlt hatten.

In Bildern: Brandenburgs „Helden der Woche“ in der Saison 2018/19.

Tobias Schmeckebier ist Brandenburgs Held der Woche. Zur Galerie
Tobias Schmeckebier ist Brandenburgs "Held der Woche". ©

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