25. Mai 2020 / 15:04 Uhr

SV Falkensee-Finkenkrug II spielt seine technische Qualität aus

SV Falkensee-Finkenkrug II spielt seine technische Qualität aus

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Dennis Hosang (M.) übernahm vor zwei Jahren die zweite Mannschaft vom SV Falkensee-Finkenkrug als Trainer.
Dennis Hosang (M.) übernahm vor zwei Jahren die zweite Mannschaft vom SV Falkensee-Finkenkrug als Trainer. © Privat
Anzeige

Junge Mannschaft von Trainer Dennis Hosang verlässt im zweiten Anlauf die 1. Kreisklasse und steigt in die Kreisliga auf.

Anzeige

In dieser Fußballsaison ist wegen des Coronavirus alles ein wenig anders. Mitte März wurde die Spielzeit 2019/20 deswegen abgebrochen und zwei Monate später dann für beendet erklärt. Die Wertung der Saison wurde dann mit Hilfe der Quotientenregelung vorgenommen, nach der auch im Fußballkreis Havelland die Aufsteiger ermittelt wurden. Absteiger gibt es keine.

Anzeige

In der 1. Kreisklasse A schaffte im zweiten Anlauf die Mannschaft des SV Falkensee-Finkenkrug II den Sprung zurück in die Kreisliga. Vor zwei Jahren hatte nach dem Abstieg der FF-Reserve Dennis Hosang das Team als Trainer übernommen, der zuvor zwölf Jahre lang im Nachwuchs des Vereins tätig war. „Das war praktisch ein vollkommener Neuanfang. Bis auf zwei Positionen musste die Mannschaft völlig neu aufgebaut werden. Fast alle Spieler habe ich aus dem Ruhestand geholt, viele von ihnen hatten vorher bei mir in den Junioren gespielt“, erzählte der heute 48-jährige Dennis Hosang.

Die erste Saison war ein Lernjahr

Die erste Saison für die Mannschaft in der 1. Kreisklasse A sei deshalb ein Lernjahr gewesen. „Viele von den Jungs hatten vorher ja noch nicht bei den Männern gespielt“, so der Coach. Das Team habe zwar lange vorne mitgespielt. Am Ende belegte die FF-Reserve den vierten Platz, sechs Punkte hinter dem zweiten Aufsteiger Rot-Weiß Nennhausen.

In Bildern: Von der Brandenburg- bis zur Kreisliga: Das sind Brandenburgs Torschützenkönige 2019/20.

<b>Teilweise artistisch, aber vor allem eins: Erfolgreich. Das sind die Torschützenkönige von Kreisebene bis zur höchsten Spielklasse des Landes.</b> Zur Galerie
Teilweise artistisch, aber vor allem eins: Erfolgreich. Das sind die Torschützenkönige von Kreisebene bis zur höchsten Spielklasse des Landes. ©

„Vor dieser Saison kamen dann weitere Verstärkungen. Die Jungs, die gekommen sind, haben bei uns genau reingepasst. Sie haben vor allen in der Defensive Sicherheit gebracht, die uns vorher noch gefehlt hatte“, sagte Dennis Hosang. Namentlich nannte er Nicolas Sauermann, der vom Regionalligateam der U19 des SC Staaken zurückkehrte, Marlon Panitz, Torwart Alexander Czech und Jack Allum. „In dieser Saison hat das Team dann seine technische Qualität ausgespielt und hat meiner Meinung letztlich verdient als Erster den Aufstieg geschafft“, meinte Dennis Hosang. Am Ende lag die "Zweite" von FF nach nur 14 Spielen mit neun Punkten vor der Reserve der Potsdamer Kickers, die mit einer Begegnung mehr den zweiten Aufstiegsplatz belegte.

Erste acht Spiele ohne Gegentor geblieben

In den ersten acht Saisonspielen – insgesamt exakt 761 Minuten – blieb die FF-Reserve sogar ohne Gegentor. Erst beim 6:3-Heimsieg zu Hause gegen Borussia Brandenburg II schoss Christoph Euent, mit 23 Treffern bester Falkenseer Saisontorschütze, kurz vor der Pause den Ball zum ersten Gegentreffer ins eigene Tor. „Ich war eigentlich sogar froh, dass da die Serie ohne Gegentor zu Ende gegangen ist. Denn die Mannschaft hatte sich schon viel zu viel damit beschäftigt, hinten die Null zu halten, so dass andere Dinge wie die Offensive zu kurz gekommen sind“, befand Dennis Hosang rückblickend.

Ganz wichtig sei es gewesen, dass die Chemie in der Mannschaft gestimmt habe. Dadurch konnte sogar das relativ große Verletzungspech kompensiert werden, resümierte der FF-II-Trainer, der auch die sehr gute Zusammenarbeit mit seinen Co-Trainern Heiko Gäbel und André Knoll sowie mit Maurice Latifi, der sich um Management und Sponsoring kümmert, nicht unerwähnt lassen möchte.

In der Kreisliga wieder "oben mitspielen"

Laut Dennis Hosang spricht nichts dagegen, dass er weiter Trainer der zweiten FF-Mannschaft bleibt. In der neuen Saison in der Kreisliga will er mit einem möglichst nur wenig verändertem Team „oben angreifen“.