05. September 2021 / 16:33 Uhr

Nach Elfmeterschießen: SV Falkensee-Finkenkrug unterliegt in Hohenleipisch

Nach Elfmeterschießen: SV Falkensee-Finkenkrug unterliegt in Hohenleipisch

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Der eingewechselte Henrik Dumani (r.) war einer der drei Falkenseer, die in Hohenleipisch einen Elfmeter vergaben.
Der eingewechselte Henrik Dumani (r.) war einer der drei Falkenseer, die in Hohenleipisch einen Elfmeter vergaben. © Marius Böttcher/Archivbild
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AOK-Landespokal: Ersatzgeschwächter Brandenburgligist musste sich beim Süd-Landesligisten VfB Hohenleipisch im Elfmeterschießen geschlagen geben. Gleich drei Falkenseer treffen nicht vom Punkt.

Die schwarze Serie der Kicker vom SV Falkensee-Finkenkrug im Landespokal in Hohenleipisch ist um ein weiteres Kapitel verlängert worden. Der Brandenburgligist konnte dort am Sonnabend auch das dritte Spiel in diesem Wettbewerb nicht gewinnen. Allerdings war die stark ersatzgeschwächte Elf von Trainer David Karaschewitz diesmal ganz dicht dran und musste sich dem gastgebenden Süd-Landesligisten erst nach Elfmeterschießen mit 3:5 geschlagen geben. Nach den regulären 90 Minuten hatte es 1:1 und nach 120 Minuten 2:2 gestanden.

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Eigentlich hätten die höherklassigen Gäste gleich zu Beginn des Pokalduells in Führung gehen müssen. Aber Leroy Prenz vergab zwei Großchancen, als er in Eins-zu Eins-Situationen am Keeper von Hohenleipisch scheiterte. Nach 25 Minuten gingen die Falkenseer dann doch durch Adrian Ostach mit 1:0 in Führung. 13 Minuten später schaffte Hohenleipisch durch Valentin Vetter den 1:1-Ausgleich. Bei diesem Stand blieb es bis in die Verlängerung.

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„Das Elfmeterschießen war ein Spiegelbild des Spiels, auch da hatten wir schon einige sehr gute Torchancen liegen gelassen. Die Möglichkeit zu gewinnen und eine Runde weiter zu kommen, war für uns auf jeden Fall da. Wir hatten im Spiel ein paar mehr hundertprozentige Möglichkeiten als die Gastgeber“, meinte der Falkenseer Trainer nach dem Spiel. Letztlich fehlten nach der langen dreistündigen Anfahrt bei den FF-Akteuren in entscheidenden Szenen auch etwas die letzte Konzentration und im Elfmeterschießen auch das notwendige Quäntchen Glück. „An mangelndem Einsatz hat es nicht gelegen, da kann ich keinem der eingesetzten Spieler einen Vorwurf machen. Alle sind bis an ihre Grenzen gegangen, das gilt auch für die beiden Spieler, die sonst in der dritten Mannschaft des Vereins in der 2. Kreisklasse spielen. Und die Mannschaft ist auch über die gesamten 120 Minuten physisch nicht abgefallen“, sagte Coach Karaschewitz.


Dort brachte dann Paul Wehner die Gastgeber kurz vor Ende der ersten Hälfte der Verlängerung (103.) mit 2:1 nach vorn. Leroy Prenz nutzte dann auf der anderen Seite in der 110. Minute eine seiner Chancen zum erneuten Ausgleich, was dann Elfmeterschießen bedeutete. Zunächst traf Nikolas Körner für die Falkenseer. Aber da dann Fabian Kracht, Benedikt Bundschuh und Henrik Dumani nacheinander vergaben, nutzte es auch nichts mehr, dass FF-Keeper Daniel Bittner einen Versuch von Hohenleipisch abwehrte.

„Es war für uns das erwartet schwere Spiel in Hohenleipisch, aber wegen unserer Personalsituation konnten wir auch nicht so auftreten, wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte“, meinte der Falkenseer Trainer.