14. September 2020 / 14:20 Uhr

Weiter Schlusslicht: Falkensee-Finkenkrug verliert in der vierten Nachspielminute

Weiter Schlusslicht: Falkensee-Finkenkrug verliert in der vierten Nachspielminute

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Bei ihren Angriffen liefen sich die Falkenseer immer wieder in der Defensive von Miersdorf/Zeuthen (in Rot) fest, wie in dieser Szene Erik Zerna (2.v.l.).
Bei ihren Angriffen liefen sich die Falkenseer immer wieder in der Defensive von Miersdorf/Zeuthen (in Rot) fest, wie in dieser Szene Erik Zerna (2.v.l.). © Oliver Schwandt
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Brandenburgliga: Team aus der Gartenstadt kassiert in Miersdorf noch das 2:3 nach zwischenzeitlicher 2:1-Führung

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Die unfreiwillige Corona-Pause scheint den Kickern vom SV Falkensee-Finkenkrug nicht gut getan zu haben. Am Sonntag im Nachholspiel auswärts bei Eintracht Miersdorf/Zeuthen verlor die FF-Elf von Trainer Matthias Stuck jedenfalls in der vierten Nachspielminute noch mit 2:3 (0:1), nachdem sie zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung gelegen hatte. Nach einem weiten Einwurf von der linken Seite war es Eintracht-Kapitän Jan Wolter, der mit seinem Treffer die Falkenseer Niederlage besiegelte.

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Rote Laterne leuchtet weiter in Falkensee

Damit schaffte es die FF-Mannschaft auch nicht, die Rote Laterne des Tabellenschlusslichtes abzugeben. Auf Grund der schlechtesten Tordifferenz liegen die Falkenseer hinter den ebenfalls noch ohne Punktgewinn dastehenden Teams aus Petershagen-Eggersdorf und Eisenhüttenstadt weiter auf dem 17. Rang.

In Bildern: Eintracht Miersdorf/Zeuthen besiegt Falkensee-Finkenkrug.

<b>Eintracht Miersdorf/Zeuthen - SV Falkensee-Finkenkrug 3:2 (1:0)</b> Tore: 1:0 Müller (33.), 1:1 Manneh (63.), 1:2 Buschke (64.), 2:2 Müller (78.), 3:2 Wolter (90+4.). Zuschauer: 164. Zur Galerie
Eintracht Miersdorf/Zeuthen - SV Falkensee-Finkenkrug 3:2 (1:0) Tore: 1:0 Müller (33.), 1:1 Manneh (63.), 1:2 Buschke (64.), 2:2 Müller (78.), 3:2 Wolter (90+4.). Zuschauer: 164. © Oliver Schwandt

Den Gästen aus dem Havelland war in Miersdorf lange Zeit die dreiwöchige Spielpause wegen des positiven Coronatests eines Spielers anzumerken. Zudem musste FF-Coach Stuck die Abwehr kurzfristig umstellen, da sich Fabian Kracht beim Aufwärmen verletzte. Im Spielaufbau leisteten sich die Falkenseer viele leichte Fehler, so dass sie lange Zeit nicht wirklich gefährlich wurden. Und hinten schlichen sich immer wieder Schnitzer ein, nach denen die Elf von Miersdorf/Zeuthen zu guten Chancen kamen.

Ein Freistoß aus 20 Metern aus zentraler Position von Lukas Müller mit links an der Mauer vorbei ins linke untere Ecke brachte in der 33. Minute die 1:0-Führung für die Gastgeber. Danach hatten die Falkenseer Glück, dass sie nicht mit einem höheren Rückstand in die Pause gingen.

Mannah und Yilmaz treffen kurz hintereinander

Erst nach einer Stunde wurde das Angriffsspiel der Gäste besser. Einen unmotivierten Querpass in der Abwehr von Miersdorf/Zeuthen nutzte Amoako Mannah in der 63. Minute zum Ausgleich. Nur eine Minute später legte Özkan Yilmaz mit schönem Schuss aus 18 Metern ins linke obere Eck gleich die 2:1-Führung für die Falkenseer nach. Sogar Chancen, das Ergebnis noch weiter zu erhöhen, waren für die Gäste vorhanden.

In der 78. Minute war es auf der anderen Seite wieder ein Freistoß aus 20 Metern, den erneut Lukas Müller zum 2:2-Ausgleich nutzte. In der Schlussphase ging es dann hin und her. Allerdings wirkten auch da die Gastgeber aus Miersdorf/Zeuten wieder gefährlicher als die Gäste aus Falkensee. Denen war schließlich nicht einmal das Unentschieden gegönnt, mit dem sie zumindest das Tabellenende erst einmal verlassen hätten.

Standards vom Gegner wurden vorher angesprochen

„Es ist schon enttäuschend. Vor dem Spiel hatte ich die Standardsituationen von Miersdorf/Zeuthen angesprochen, aber wir bekommen sie eben auch nicht verhindert“, sagte FF-Trainer Stuck. Viel mehr ärgert es ihn aber, dass er derzeit viel zu viele Spieler hat, die nicht über die vollen 90 Minuten durchspielen können. So konnte er wieder kaum aktiv wechseln, sondern nur rotieren.

SV Falkensee-Finkenkrug: Süßmann, Yilmaz, Holz, Ostach (ab 80. Mazar), Thümmler (ab 72. Wehner), Burchardi, Bundschuh (ab 60. Buschke), Bruns, Schulze, Zerna, Mannah. Trainer: Matthias Stuck. Co-Trainer: Lars Bendzmirowski, Daniel Philipp.