01. November 2020 / 17:06 Uhr

SV Falkensee-Finkenrug holt ersten Heimpunkt vor der Corona-Zwangspause

SV Falkensee-Finkenrug holt ersten Heimpunkt vor der Corona-Zwangspause

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Elias Eckert (vorn) brachte die Falkenseer gegen den Werderaner FC zwischenzeitlich mit 1:0 in Führung.
Elias Eckert (vorn) brachte die Falkenseer gegen den Werderaner FC zwischenzeitlich mit 1:0 in Führung. © Michael Hundt
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Brandenburgliga: FF-Torwart Maruis Süßmann überragend beim 1:1-Remis gegen den Werderaner FV - wieder drei Verletzungen bei den Gastgebern

Die wieder recht ersatzgeschwächt angetretenen Brandenburgliga-Fußballer vom SV Falkensee-Finkenkrug haben am Sonnabend nach dreiwöchiger Corona-Zwangspause den ersten Punkt in dieser Saison auf dem heimischen Sportplatz an der Leistikowstraße geholt. Vor allem dank einer überragenden Leistung ihres jungen Torwarts Marius Süßmann holte die FF-Elf von Trainer Matthias Stuck ein 1:1 (1:0)-Unentschieden gegen den vorherigen Tabellensiebenten vom Werderaner FC. Die Falkenseer blieben damit vor der nächsten Corona-Zwangspause, die für zunächst vier Wochen angekündigt ist – was sich durchaus aber noch verändern kann –, auf dem 16. und damit vorletzten Tabellenplatz.

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In Finkenkrug erhielten nach ausgeglichenem Beginn vor 150 erlaubten Zuschauern auf dem Sportplatz an der Leistikowstraße die Werderaner nach einer Viertelstunde einen Elfmeter. Nach einer kurzen Ecke von links war Ramazan Günel in den Strafraum gelaufen und wurde zu Fall gebracht. Den Strafstoß schoss der früher in Brieselang spielende Werderaner Torjäger Patrick Richter gar nicht schlecht in die rechte untere Ecke, doch Falkensees Torwart Marius Süßmann konnte den Ball mit einer starken Parade abwehren. In der Folge avancierte der junge Keeper zum besten Mann auf dem Platz und machte reihenweise Großchancen der Gäste zunichte. Zunächst traf Richter nur die Latte (20.), dann lenkte Süßmann einen Scharfschuss von Tim Dethloff zur Ecke (25.). Auch hatte der FF-Keeper die Hand am Ball, als Richter den Außenpfosten traf (28.).

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Auf der anderen Seite holte sich Elias Eckert nach einem schlechten Zuspiel des Werderaners Max Teichmann den Ball, umkurvte noch Gästekeeper Kai Spangenberg und es stand etwas überraschend 1:0 für die Falkenseer. Kurz vor der Pause klärte auf der anderen Seite erneut Süßmann gegen den völlig frei vor ihm aufgetauchten Richter.

Schon früh in der zweiten Hälfte kam Werder nach einem schnellen Angriff über links zum 1:1 durch Dethloff, der in der Jugend schon mal zwei Jahre für den SV Falkensee-Finkenkrug gespielt hatte. In der Folge drängten die Gäste gegen die Falkenseer, die gleich dreimal verletzungsbedingt wechseln mussten – Nick Halt wurde mit Verdacht auf Kreuzbandriss mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht – auf den Ausgleich. Doch auch bei weiteren Chancen war Süßmann nicht mehr zu überwinden. So blieb es beim Remis, das sicher den Falkenseern etwas schmeichelte, aber andererseits auch nicht völlig unverdient war. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung von uns. Schade, dass wir nicht dreckig mit 1:0 gewonnen haben“, spielte FF-Trainer Matthias Stuck darauf an, dass der Werderaner Ausgleich nach einer nicht geahndeten Abseitsstellung fiel.

„Wir sind selbst daran schuld, dass wir nicht gewonnen haben. Chancen waren für uns genug da und das Falkenseer Tor war ein Geschenk von uns“, sagte Werders Trainer Ingo Hecht.

SV Falkensee-Finkenkrug: Süßmann – Crone, Holz (ab 27. Hildebrand), Bruns, Halt (ab 55. Irmer), Bundschuh, Yilmaz, Mazar (ab 43. Gutschmidt), Ostach, Schulze, Eckert. Trainer: Matthias Stuck. Co-Trainer: Lars Bendzmirowski, Daniel Philipp.