13. Februar 2020 / 11:25 Uhr

SV Felm will Ergebnis-Fußball spielen

SV Felm will Ergebnis-Fußball spielen

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Der Teamspirit ist der entscheidene Faktor beim Kreisligisten SV Felm.
Der Teamspirit ist der entscheidene Faktor beim Kreisligisten SV Felm. © SV Felm
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Sechs Siege, kein einziges Unentschieden und zehn Niederlagen – mit dieser Bilanz verabschiedete sich der SV Felm in die Winterpause. Tabellarisch hat dies den zwölften Rang in der Fußball-Kreisliga Mitte-Ost zur Folge. Damit lässt der Verein derzeit vier Teams in der Liga hinter sich und bewegt sich damit auf dem Niveau der Vorjahre, denn in den letzten vier Spielzeiten landete der SVF am Saisonende stets zwischen den zwölften und dem vierzehnten Tabellenplatz.

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In der laufenden Saison wäre aber durchaus mehr drin gewesen, wenn schlichtweg ein besserer Start geglückt wäre. Die ersten vier Partien blieben nämlich gänzlich ohne Punktgewinn. Zwar gelangen danach Heimsiege gegen den TSV Klausdorf II (4:1) und den VfB Union Teutonia Kiel (1:0), doch im Anschluss daran musste der SV Felm erneut vier Niederlagen einstecken. Erst danach fanden die Felmer richtig in die Spur, sieht man einmal von der bitteren 0:10-Klatsche gegen den TSV Bordesholm II ab.

„Unser durchwachsener Start ist aber erklärbar. Wir hatten zu Saisonbeginn nur überschaubare personelle Alternativen. Da wir keine Jugend besitzen und auch keine zweite Mannschaft, mussten wir daher den einen oder anderen Akteur reaktivieren. Da war es nur logisch, dass bei uns nicht alles funktionieren wird und infolgedessen auch die Erfolgserlebnisse zunächst ausblieben“, erklärt Felms Trainer Frederik Listner.

Mittlerweile hat der 34-jährige Übungsleiter jedoch genügend Alternativen zur Verfügung und geht daher davon aus, dass sich sein Team nach der Winterpause steigern wird: „Vor einigen Monaten bereitete mir unsere Personalsituation durchaus Bauchschmerzen, doch nun habe ich keine Angst mehr, denn wir haben einen spielstarken Kader beisammen.“

Unbedingt steigern muss sich der SVF jedoch in der Defensive. Mit 61 Gegentoren hat sich die Listner-Elf die meisten Buden der Liga gefangen. Nicht einmal das abgeschlagene Tabellenschlusslicht FC Süd Kiel kann diesen Negativwert toppen. „Das ist ganz klar unsere größte Baustelle an der wir arbeiten müssen und werden. Unser Ziel muss schlichtweg Ergebnis-Fußball sein. Dafür müssen wir in Zukunft aus einer sicheren Abwehr heraus agieren, denn dann werden positive Resultate zwangsläufig wahrscheinlicher, denn Tore machen wir schon immer irgendwie“, so Listner.

Eine zutreffende Analyse, denn mit Henrik Listner, dem Bruder des Trainers, hat der SVF einen Goalgetter in seinen Reihen, der seit Jahren überragende Torqouten vorweisen kann. In dieser Spielzeit bringt es der 32-jährige Angreifer bereits auf neun Treffer und es dürfte wenig Zweifel daran bestehen, dass dieser am Saisonende auch diesmal einen zweitstelligen Wert erreichen wird. Doch nicht nur Henrik Listner weiß, wo das Tor steht. Auch Sturmpartner Andre Fritsche konnte bei seinen 13 Einsätzen acht Torerfolge verbuchen.

Entscheidend für den weiteren Saisonverlauf ist nach Ansicht des Trainers jedenfalls das Zusammenspiel des gesamten Teams: „Für uns wird es darauf ankommen, dass wir als geschlossene Mannschaft auftreten. Dafür ist es notig, dass die Stimmung gut ist und wir konditionell auf der Höhe sind. Beides ist meines Erachtens gegeben. Wenn alles optimal läuft, dann ist ein einstelliger Tabellenplatz durchaus machbar.“

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