29. Mai 2021 / 17:23 Uhr

SV Fortschritt Neustadt-Glewe steigt freiwillig in die Kreisoberliga ab

SV Fortschritt Neustadt-Glewe steigt freiwillig in die Kreisoberliga ab

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Der SV Fortschritt Neustadt-Glewe verabschiedet sich in die Kreisoberliga.
Der SV Fortschritt Neustadt-Glewe verabschiedet sich in die Kreisoberliga. © Ulf Lange
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Die Westmecklenburger nehmen die freiwillige Option in Anspruch und werden eine Liga tiefer einen Neuanfang starten. Die Saison in der Landesklasse IV hatte der SV Fortschritt Neustadt-Glewe auf dem letzten Rang abgeschlossen.

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Der SV Fortschritt Neustadt-Glewe wird zur neuen Saison in der Kreisoberliga Westmecklenburg starten. Das berichtete unterhalb der Woche die Schweriner Volkszeitung (SVZ). Der Klub hat die coronabedingt abgebrochene Saison auf dem letzten Platz in der Landesklasse IV abgeschlossen. Die Neustadt-Glewer werden die vom Landesfußballverband geschaffene Option des freiwilligen Abstiegs ziehen. Für den SV Fortschritt wird es ein Abschied nach 15 Jahren auf Landesebene.

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Im Sommer 2006 war der Verein aus der Kreisliga in die Bezirksklasse aufgestiegen. Seitdem hielten sich die Westmecklenburger in der untertesten Landesspielklasse. In der Spielzeit 2020/21 lief es jedoch alles andere als rund für Neustadt-Glewe. Das Team verlor im vergangenen Sommer einige wichtige Akteure, darunter auch Torjäger Tim Anders (SG Ludwigslust/Grabow). Es rückten viele junge Kräfte aus dem eigenen Nachwuchs nach. Nur zwei Siege aus sieben Spielen wurden geholt.

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Um die vielen jungen Spieler nicht zu verheizen, wolle man in die Kreisoberliga gehen, dort wieder für mehr Spaß und Erfolgserlebnisse sorgen. Der Mannschaft solle der Druck genommen werden. Einige Routiniers im Team waren zudem dafür, nach der langen Coronapause nicht auf dem Landesklasse-Niveau wieder einsteigen zu wollen beziehungsweise aus beruflichen Gründen kürzertreten zu müssen.

Gegenüber der SVZ betonte der Fußball-Abteilungsleiter Gunnar Zielke, dass dem SV Fortschritt der Entschluss „nicht leicht gefallen" sei - gerade nach so vielen Jahren in der Bezirks- bzw. Landesklasse. Der Entschluss würde aber von einer breiten Basis getragen.