15. Oktober 2018 / 14:51 Uhr

SV Gehrden strauchelt auch gegen Eintracht Afferde

SV Gehrden strauchelt auch gegen Eintracht Afferde

Marian Swiderke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gehrdens Sascha Romaus (rechts) wird zu Fall gebracht.
Gehrdens Sascha Romaus (rechts) wird zu Fall gebracht. © deisterpics/Stefan Zwing
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Die Sieglosserie des SV Gehrden hält an. Nach zuletzt zwei Punkten aus vier Spielen musste sich die Mannschaft von Coach Matthias Willms auch der SV Eintracht Afferde geschlagen geben.

Die sieglose Serie der Gehrdener hält weiter an. Nachdem sich die Spieler und Trainer Matthias Willms für die Begegnung mit der SV Eintracht Afferde so viel vorgenommen hatte, müssen nun mit einer weiteren Enttäuschung umgehen.

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Der SVG musste sich vor heimischem Publikum mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Nach nun mehr fünf Spielen ohne Sieg erinnert die Situation ein wenig an die vergangene Saison: Die junge und talentierte Mannschaft bekommt das, was sie zu leisten im Stande, ist von Sonntag für Sonntag nicht auf den Platz.

„Es ist jede Woche das Gleiche, wir trainieren gut, arbeiten an den Dingen die wir verbessern müssen und sind für das anstehende Spiel vorbereitet. Sobald der Anpfiff erfolgt, ist kaum etwas davon wiederzuerkennen. Jeder sucht den Fehler beim anderen“, sagte Willms über die mangelnde Leistung, der weiterhin vom Potential seiner Spieler überaus überzeugt ist.

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Gehrdens Sascha Romaus liegt erschöpft am Boden. ©
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In einer Partie, in der die Burgbergstädter jederzeit mehr Spielanteile hatten, gingen die Gäste nach einem abgefangenen Rückpass durch Philipp Thiemer in Führung (34. Minute). Nach der Pause stellte Gehrdens Coach Willms von einer Vierer- auf eine Dreierkette um, mit dem Ziel, den Gegner noch weiter in die eigene Hälfte zu drängen und die Begegnung zu drehen.

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Hin und wieder spielten sich die Hausherren bis an den gegnerischen Sechzehner, scheiterten jedoch mit zu harmlosen Abschlüssen. Die Afferder verhielten sich dagegen geschickter: Es reichten ihnen in der zweiten Halbzeit zehn offensivere Minuten, um sehenswert mit einem Schuss in den rechten Winkel nachzulegen.

"Könnten schon von einer Krise sprechen"

„Das rechte obere Dreieck haben wir im Moment gepachtet. Das ist schon das dritte Mal, dass da oben ein unhaltbarer einschlägt“, sagte Willms über das Gegentor. In der Folge verteidigte die Eintracht clever und ließ keine großen Chancen der Gastgeber mehr zu, weshalb es beim 0:2 blieb.

Und so kam es, dass Willms nach Abpfiff ein Wort über die Lippen ging, welches niemand gerne hört: "Wir können schon von einer Krise sprechen, in der wir uns befinden. Vorne sind wir zu harmlos und hinten zu anfällig, dem müssen wir so schnell es geht entgegenwirken.“ Ob es wirklich eine handfeste Krise ist, in der die Gehrdener sich befinden, wird sich vielleicht schon am kommenden Spieltag gegen den direkten Konkurrenten TSV Luthe zeigen.

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