16. April 2018 / 12:17 Uhr

SV Gifhorn spielt sich bei der TSG Mörse in einen Rausch

SV Gifhorn spielt sich bei der TSG Mörse in einen Rausch

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Klare Angelegenheit: Die SV Gifhorn (am Ball) gewann bei der TSG Mörse deutlich.
Klare Angelegenheit: Die SV Gifhorn (am Ball) gewann bei der TSG Mörse deutlich. © Sebastian Bisch
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Packende Schlussphase in Wahrenholz, die 0:7-Hälfte beim FC, vier Elfer in Platendorf, eine SV Gifhorn wie im Rausch und ein Calberlahs Marc Plagge,  der für die Wende sorgt – in der Fußball-Bezirksliga war einiges los.

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TSV Hehlingen – SV Calberlah 1:4 (1:2). Die Gastgeber kamen gut in die Partie. „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt“, lobte TSV-Coach Kenny Hülsebusch, dessen Team durch Stefan Schulze folgerichtig in Führung ging. Ein Doppelschlag von Marc Plagge und Justus Linke stellte das Spielgeschehen aber auf den Kopf. „Plötzlich waren wir viel besser in der Partie und haben richtig ansehnlichen Fußball gespielt“, freute sich Calberlahs Co-Trainer Jan Ahrens. „Der Sieg war auch in der Höhe verdient.“

TSV: Friedrichs – Hertwich, P. Mörsch, Schmidt, Braschoss (46. Kröhl) – Heuer, Spahn, S. Mörsch (64. Ritter), Stotko, Alaimo – Schulze (64. Biller).

SVC: P. Korsch – Agullo-Stolz (46. Theuerkauf), Linke, Hernier, Remus – von Spiczak-Brzezinski, Karwehl, Wagenmann, Herzer – M. Plagge, J. Plagge.

Tore: 1:0 (23.) Schulze, 1:1 (31.) M. Plagge, 1:2 (34.) Linke, 1:3 (57.) M. Plagge, 1:4 (67.) Hernier.

Gelb-Rot: Hertwich (TSV/86.).

FC Wolfsburg – TSV Germania Helmstedt 0:7 (0:0). Etwas ungläubig schauten sich die FC-Spieler nach Abpfiff an: Was war da jetzt in der zweiten Halbzeit passiert? Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte brachen die Wolfsburger nach dem Wechsel vollkommen ein. Helmstedts Olaf Glatz gelang dabei neben einem Hattrick sogar noch ein weiterer Treffer. „Es ist nicht erklärbar“, suchte FC-Spielertrainer Jim Fack nach Worten. „Wir haben uns angestellt wie eine Jugendmannschaft. Wenn man in einer Hälfte sieben Gegentore bekommt – da stimmt etwas gravierend nicht.“

FC: Spelly – Aro (57. Bolgert), Fack, Treitl (46. Sgaier) – Becker – König, Kuyucu, J. Kamieth, Mahouachi – D. Kamieth, Spanu.

Tore: 0:1 (48.) Glatz, 0:2 (51.) Schittko, 0:3 (58.) Glatz, 0:4 (62.) Glatz, 0:5 (68.) Glatz, 0:6 (70.) Elsner, 0:7 (74.) Schittko.

VfL Wahrenholz – FSV Adenbüttel/Rethen 1:1 (0:0). Adenbüttels Jan-Niklas Homann scheiterte kurz nach der Pause per Elfmeter an Mats-Ole Herz. Richtig dramatisch wurde es kurz vor Spielende. Erst knallte Wahrenholz’ Marcell Meyer den Ball aus gut 25 Metern in die Maschen, dann hatte Imo Zimmermann mit dem 1:1 die richtige Antwort. Mit dem Abpfiff kam Meyer aus ähnlicher Position wie beim 1:0 noch mal zum Schuss, traf aber nur den Pfosten. „Wenn du so spät in Führung gehst, willst du natürlich gewinnen. Trotzdem haben wir ein gutes Spiel gemacht“, befand VfL-Interimstrainer Jens Sölter, der für den erkrankten Ulli Peters einsprang. FSV-Coach Marvin Homann dagegen: „Wir hatten uns mehr vorgenommen, können mit dem Punkt aber gut leben.“

VfL: Herz – Müller, Germer, Hartmann, Soika (79. Schmidt) – J. Koch, M. Kutz (20. K. Kutz) – Jfeily, Reitmeier, Schön (79. Meyer) – L. Koch.

FSV: Freitag – Heuer, Marius Homann, Jagodzinski, Heuser – Feddersen, Christ – Schade, Müller, J. N. Homann – Zimmermann.

Tore: 1:0 (89.) Meyer, 1:1 (90.+3) Zimmermann.

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TuS Neudorf-Platendorf – TSV Vordorf 2:4 (2:3). Vordorf startete besser, lag aber schnell 0:2 hinten, weil Platendorf zwei Elfmeter zugesprochen bekam. „Normalerweise bekommst du bei so einem Spielverlauf ja ein wenig Kontrolle über das Spiel“, so TuS-Trainer Ralf Schmidt. „Aber Vordorf hat Herz bewiesen und einfach weitergemacht.“ Nach einer Ecke machte der TSV den Anschlusstreffer – und mit den Foulelfmetern drei und vier (!) stellte Vordorf das Spiel endgültig auf den Kopf. Das 4:2 rüttelte dann aber den TuS wach. Trotz bester Chancen für Platendorf fielen allerdings keine Tore mehr. „Wir haben uns nie aufgegeben und sind dafür belohnt wurden“, freute sich TSV-Coach Heinz-Günter Scheil. Schmidt: „30 gute Minuten reichen gegen Vordorf nicht.“

TuS: Jacob – Basaran, Gülabi (61. D. Gökkus), Altmis, Hoffmann (46. Sening) – Schuster, Lippke – Jansen, Kast, E. Gökkus – Erciyas.

TSV: Olbrich – Zurek (46. Winterboer), Heine, D. Scheil, Schulz – Haufe, Albrecht (74. Horneburg) – Liebich, Wülpern, Reinecke (77. Möhlen) – Möhlmann.

Tore: 1:0 (7.) Jansen (Foulelfmeter), 2:0 (14.) Erciyas (Foulelfmeter), 2:1 (25.) Wülpern, 2:2 (27.) D. Scheil (Foulelfmeter), 2:3 (45.) D. Scheil (Foulelfmeter), 2:4 (61.) Reinecke.

Rot: Basaran (TuS/90.+1).

TSG Mörse – SV Gifhorn 1:6 (0:1). Beide Mannschaften durchlebten vor der Partie eine kleine Krise. Gifhorn befreite sich aus dieser eindrucksvoll. Das 1:0 durch Jonas Garzke „war für uns ein Knotenlöser“, freute sich SVG-Spielertrainer Tino Gewinner. Seine Mannschaft spielte sich in der zweiten Hälfte in einen Rausch, auch wenn Mörse nur wenig Widerstand bot. Besonders sehenswert war das 2:0 – ein direkter Freistoß von Wayne Rudt aus gut 20 Metern direkt in den Giebel. „So ein Spiel tut natürlich gut. Wir haben endlich wieder unsere Chancen eiskalt genutzt“, freute sich Gewinner. TSG-Trainer Thomas Orth war angesäuert: „Das war einfach schlecht. Das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung.“

TSG: Schmelk – Zick (84. Muradyan), Busboom, Michalski, Gritzka – Hoffmann, N. Poguntke, Seeger (70. Funicelli), Brinkmann – Simic (70. Schulze) – Krause.

SVG: Moritz Krenz – Schupetta (70. Topf), Schulz, Gewinner, Nemr – Matuschik – Juknewitschius (64. Michel Krenz), Gülabi (81. Gaidies) – Rudt – Garzke, Leese.

Tore: 0:1 (41.) Garzke, 0:2 (47.) Rudt, 0:3 (62.) Leese, 0:4 (67.) Leese, 0:5 (71.) Garzke, 1:5 (75.) Krause, 1:6 (90.) Michel Krenz.

Die SV Gifhorn feierte in Mörse einen deutlichen Auswärtserfolg. Ein 6:1, wie bei der TSG, war der SVG in dieser Saison bereits beim MTV Isenbüttel gelungen.

Bezirksliga: TSG Mörse - SV Gifhorn. Zur Galerie
Bezirksliga: TSG Mörse - SV Gifhorn. ©
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von Pascal Mäkelburg und Lennart Pankau

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