15. März 2019 / 14:25 Uhr

Für Gifhorns Tino Gewinner zählt vor allem eins: "Gewinnen! Der Name ist Programm"

Für Gifhorns Tino Gewinner zählt vor allem eins: "Gewinnen! Der Name ist Programm"

Jonas Präger
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Tino Gewinner ist in der Innenverteidigung der SV Gifhorn nach wie vor unverzichtbar.
Tino Gewinner ist in der Innenverteidigung der SV Gifhorn nach wie vor unverzichtbar.
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Seit 2016 ist Tino Gewinner Spielertrainer der SV Gifhorn. Aus der Innenverteidigung ist der 33-Jährige auch in dieser Saison nicht wegzudenken. Besonders gern denkt Gewinner, für den sein Name Programm ist, an das erste Duell mit dem VfL Wolfsburg 2009 zurück. 

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Tino Gewinner hat in seiner Fußball-Laufbahn schon einiges erlebt. Im Herrenbereich spielte er für den MTV Gifhorn, den SV Calberlah und den SSV Kästorf, seit 2016 ist er nun Spielertrainer der SV Gifhorn. Besonders im Hinterkopf sind dem 33-Jährigen allerdings die Duelle mit dem VfL Wolfsburg im Rahmen der AZ/WAZ-Aktionen geblieben...

Kräftemessen mit dem Meister

„Ich bin, glaube ich, der Spieler aus der Region, der am häufigsten angetreten ist“, sagt Gewinner lachend und blickt dabei vor allem auf das erste Aufeinandertreffen 2009 zurück. Der VfL war amtierender deutscher Meister, aber auch Gewinner hatte im Vorfeld Grund zum Feiern: „Das war in der Aufstiegssaison mit Calberlah – das beste Innenverteidigerduo der Bezirksliga gegen den besten Bundesliga-Sturm aller Zeiten lautete damals die Schlagzeile.“

Windig war's rund ums AOK-Stadion während der Regionalliga-Partie des VfL Wolfsburg II gegen den Lüneburger SK Hansa... Zur Galerie
Windig war's rund ums AOK-Stadion während der Regionalliga-Partie des VfL Wolfsburg II gegen den Lüneburger SK Hansa... ©
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Die beste Innenverteidigung bestand damals aus ihm und Marcel Hernier, die beim 15:0 des VfL allerdings alt aussah: „Wir wussten gegen Grafite, Dzeko und Misimovic nicht so wirklich, wo unser Fahrrad steht“, erinnert sich Gewinner mit einem Schmunzeln. Der damalige VfL-Stürmer Alexander Esswein half Gewinner dann bei einem Krampf. Allerdings: „Ich musste ihn förmlich anbetteln, dass er das macht“, berichtete der Innenverteidiger und fügt lachend hinzu: „Vielleicht lag es daran, dass er als mein Gegenspieler gefrustet war. Was aber bei sieben Toren von ihm eher unwahrscheinlich gewesen ist.“

Bezirksliga-Alltag in Mörse

Doch in der Regel muss er nicht einen Bundesliga-Sturm fürchten, sondern im Bezirksliga-Alltag die Viererkette zusammenhalten. Am Sonntag (15 Uhr) dann auswärts bei der TSG Mörse. Dass er aber auch noch im Jahr 2019 auf dem Platz mitwirkt, war bei seinem Wechsel zur SV Gifhorn im Januar 2016 nicht unbedingt geplant. „Das hatte ich so nicht vor“, erinnert sich Gewinner und erklärt: „Wir sind hinten nicht allzu breit besetzt und ich bin von Verletzungen verschont geblieben.“ Deshalb – und auch wegen seiner langjährigen Erfahrung – ist Gewinner in dieser Spielzeit für seine Mannschaft unverzichtbar, verpasste als einziger Spieler seines Teams keine einzige Minute.

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Um den Spagat zwischen seinem Job als Technischer Angestellter bei VW, seiner Rolle als Familienvater und dem Trainer-/Spielerdasein hinzube- kommen, spielt für Gewinner das breit besetzte Trainerteam eine große Rolle. Mit seinen Cos Julian Garzke und Christian Kuhn sowie den Betreuern Dennis Leifert und Uwe Hammermeister ist das Team gut besetzt.

„Wir analysieren und entscheiden alles gemeinsam“, verrät Gewinner. Abgeschaut hat er sich das während seiner Zeit beim MTV von Willi Feer und Holger Ringe: „In Sachen Menschlichkeit und Mannschaftsführung geht da einfach nicht mehr!“

Für Gewinner zählt vor allem eins: "Gewinnen!"

Doch, egal ob als Trainer oder als Spieler – für Gewinner zählt vor allem eins: „Gewinnen! Der Name ist Programm“, betont er und verrät: „In meiner Laufbahn habe ich schon sämtliche Wortspiele mit meinem Nachnamen erlebt und jeden Spruch schon mal gehört.“ Mit seinem Namen hat er es 2015 sogar in das Fußballmagazin 11Freunde geschafft. Gewinner stand in der Quicklist Siegertypen.

„Als ich dann morgens aufgewacht bin, hatte ich gefühlt eine Million Nachrichten auf dem Handy von Spielern aus der Region“, erinnert sich Gewinner. Das hat dann doch selbst ihn noch einmal überrascht...

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Tino Gewinner tippt den Bezirksliga-Spieltag:

TuS Neudorf-Platendorf – FC Schunter 3:1. (lacht) „Platendorf gewinnt oder der Schiedsrichter bricht wieder ab.“

TSG Mörse – SV Gifhorn 0:1. „Sich selbst zu tippen, ist immer blöd – knapper Sieg für uns.“

SSV Vorsfelde II – FC Türk Gücü Helmstedt 0:2. „Helmstedt hat sich super verstärkt. Der Platz in Vorsfelde wird ihnen entgegenkommen.“

SV Calberlah – VfR Wilsche/Neubokel 2:2. „Zwei Topteams, die guten Fußball spielen.“

MTV Isenbüttel – 1. FC Wolfsburg 3:0. „Isenbüttel hat das Selbstvertrauen und keinen Druck. Sie werden das jetzt runterspielen.“

TSV Hehlingen – VfL Wahrenholz 1:1. „In Hehlingen ist es immer schwer, aber Wahrenholz hat ein Team mit Qualität.“

FSV Adenbüttel/Rethen – Lupo/Martini Wolfsburg II 2:2. „Zwei offensivstarke Teams mit viel Qualität.“

TSV Vordorf – MTV Gamsen 2:1. „Vordorf ist mit dem Sieg gegen uns gut reingekommen und hat damit den moralischen Vorteil.“

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