28. Oktober 2019 / 08:53 Uhr

SV Helios hält sich Zschachwitz vom Leib - SV Sachsenwerk weiter ungeschlagen

SV Helios hält sich Zschachwitz vom Leib - SV Sachsenwerk weiter ungeschlagen

Jens Jahn
Dresdner Neueste Nachrichten
Symbolbild
Symbolbild © Imago/Ralph Peters
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Die Blau-Weißen verlieren das Stadtoberliga-Spitzenspiel gegen den SV Helios mit 2:3. Der SV Sachsenwerk bleibt nach dem 3:2 gegen den VfB Hellerau Klotzsche weiter ohne Niederlage. Turbulent ging es beim Post-SV zu, der in der Partie in Cossebaude gleich dreifach Rot sieht.

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Dresden. Der SV Helios siegte im Spitzenspiel des 8. Spieltages der Fußball-Stadtoberliga bei Verfolger Blau-Weiß Zschachwitz mit 3:2 (3:1). Bereits zur Pause lagen die Gäste vor 85 zahlenden Zuschauern an der Pirnaer Landstraße mit 3:1 in der Vorhand. Oliver Geisenhainer erzielte in der siebten Minute die Führung, Zschachwitz gelang in der 14. Minute der Ausgleich. Rocco Bischoff per Kopfball (32.) und Sebastian Reichelt (43.) sorgten für ein respektables Halbzeitergebnis. „Unsere Torschützen Geisenhainer und Bischoff waren beide nicht hundertprozentig fit. Dass sie trotzdem treffen, zeigt ihre Einsatzbereitschaft“, lobte Helios-Trainer Sebastian Böhme seine Schützlinge. Geisenhainer laborierte an einem grippalen Infekt, Bischoff hatte sich zuletzt eine Zerrung zugezogen. „Halb so schlimm. Da musste ich eben per Kopf mein Tor machen“, freute sich der 28-jährige einstige Torjäger des Heidenauer SV.

Zschachwitz-Trainer Jürgen Fischer war angefressen: „Es ist ärgerlich. Da war heute mehr drin. Wir sind in der zweiten Halbzeit permanent auf das gegnerische Tor gerannt. Doch der Freistoßtreffer von Martin Goldmann kam zu spät.“ Erst in der 89. Minute kamen die Blau-Weißen zum Anschluss, in der Nachspielzeit musste Goldmann mit Gelb-Rot vom Platz. „Ein Riesenlob an Toni Kirsche. Er hat unheimlich viele Flanken der Hausherren aus der Gefahrenzone geköpft.“

Die Mannschaft der Stunde ist aber wohl der noch ungeschlagene SV Sachsenwerk. Gegen den VfB Hellerau-Klotzsche gab es einen 3:2 (1:1)-Erfolg. „Wir spielen nun keinen Wahnsinnsfußball, können aber die knappen Partien für uns entscheiden“, erklärt Routinier Sven Fischer. Stephan Lücke (5.), Fabian Zill (48.) und Tarik Johmani (63.) trafen für das Siegerteam. Mahmoud Alghajar hatte zwischenzeitlich den Ausgleich erzielt (27.), Stefan Möhn kam in der 82. Minute zum Anschluss.

Beim 1:1 (1:1) zwischen dem TSV Cossebaude und dem Post-SV hatte der Schiedsrichter reichlich Rote Karten im Gepäck. Gleich drei Postler mussten vorzeitig mit glatt Rot vom Spielfeld. Felix Urbanski sah nach seinem Einsteigen an der Mittellinie die erste Rote (81.). „Es war sicher unglücklich. Gelb hätte aber auch gereicht. Zumal es bis dahin ein völlig faires Spiel war“, sagte Post-Coach Heiko Bandulewitz. In der Nachspielzeit parierte Eric Lange an der Strafraumlinie. Die Unparteiischen entschieden auf außerhalb des Strafraums und gaben dem Post-Tormann Rot. Ronny Hölzel beschwerte sich und musste ebenfalls mit Rot vom Platz.

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