24. Juni 2019 / 07:54 Uhr

SV Helios siegt deutlich, Dresdner SC feiert den Meistertitel

SV Helios siegt deutlich, Dresdner SC feiert den Meistertitel

Jens Jahn
Dresdner Neueste Nachrichten
V.l. Post Nr.2 Martin Buchholz, Helios Nr.16 Marcus Rinke, Post Nr.19 Felix Ahlers, Post Torwart Nr. 22 Clemens Behrenwald
Der SV Helios 24 setzte sich mit 5:1 beim Post SV Dresden durch. © Steffen Manig
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Sparkassenoberliga: Der SV Helios setzte sich am letzten Spieltag mit 5:1 beim Post SV Dresden durch. Der Dresdner SC kehrt in die Landesklasse zurück. Blau-Weiß Zschachwitz sichert sich den Silberrang.

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Die Saison 2018/19 in der Fußball-Stadtoberliga ist Geschichte. Am letzten Spieltag dieser achten Liga gab es noch einmal 34 Tore in den sieben Partien. Insgesamt wurden 804 Tore erzielt, was einem Schnitt von 4,4 Treffern pro Spiel bedeutet.

Der Stadtmeister Dresdner SC hatte seinen Erfolg schon vorzeitig perfekt gemacht. Der Traditionsverein kehrt damit in die Landesklasse zurück. Im letzten Spiel siegte der Doublegewinner aus Meisterschaft und Pokal bei Gebergrund Goppeln mit 3:0 (0:0). Dabei wurde die gesamte Mannschaft bunt zusammengewürfelt. Die Trainer Michael Wege und Sören Trübenbach liefen als Feldspieler auf, im Tor stand mit Sascha Riedel ein etatmäßiger Abwehrspieler. Dafür spielte Tormann Ralph Schouppe draußen. Nach einigen erwartungsgemäßen Anlaufschwierigkeiten trafen Jan Jakobi (52.), Thanh Long Nguyen (67.) und Timo Hoffstadt (87.) zum DSC-Sieg.

Den zweiten Tabellenplatz in der Endabrechnung sicherte sich Blau-Weiß Zschachwitz. Die Ost-Dresdner kamen am Sonnabend gegen den SV Sachsenwerk zu einem 2:0 (1:0)-Sieg. Steffen Voigt (8.) und Adam Grohmann (75.) waren die Schützen. Voigt sicherte sich mit seinem 36. Saison-Punktspieltor mit großem Abstand die Torjägerkanone der Liga. Tom Winter, ebenfalls aus Zschachwitz, wurde mit 25 Treffern Zweiter in dieser begehrten Wertung vor dem Postler Maximilian Findeisen, der seine 17 Tore in nur elf Begegnungen erzielte. Aufseiten der Sachsenwerker wurde Trainer Matthias Fischer verabschiedet. Der 43 Jahre alte Coach begründet seinen Rücktritt: „Es ist mal Zeit dafür. Ich war reichlich fünf Jahre hier bei den Sachsenwerkern Trainer. Ich werde im Nachwuchs weiterhin tätig sein und meiner Familie nun etwas mehr Zeit gönnen.“

Platz drei im finalen Klassement belegt der VfB Hellerau-Klotzsche. Beim 2:1 (0:0) gegen den TSV Cossebaude traf Toni-Karsten Junghannß in der 85. Minute zum Sieg. Zuvor hatte David Oertel per Elfmeter die Führung erzielt (59.), Max Arlt glich für Cossebaude aus.

Der SV Loschwitz begleitet Eintracht Dobritz in die Stadtliga A. Das Team vom Blauen Wunder lieferte sich am letzten Spieltag noch einmal einen heftigen Schlagabtausch mit der SpVgg Löbtau. Durch Tore von Marc-Eric Schneider (8.), Marco Alke (40.), Eric Langer (62.) und Alexander Schönberg (72.) war Löbtau den Loschwitzern stets einen Schriott voraus. Max Möller (30.), Eric Albrecht (70.) und Max Drechsler (89.) kamen letztlich nur zum Anschluss von 3:4 (1:2). Für Löbtaus Trainer Robert Schinke endete damit die Laufbahn an der Malterstraße. Als Nachfolger wurde ein Trio benannt. Eric Sobczak und Matthias Mark leiten als Spielertrainer gemeinsam mit Fitnesscoach Klaus Woythe in der kommenden Saison die Geschicke bei der Spielvereinigung.

Die Dobritzer Eintracht verabschiedete sich mit einem 2:1 (2:0)-Erfolg gegen den FV Süd-West aus der Stadtoberliga. Fabian Franke (32.) sowie Philipp Auerswald (42.) schossen die Hausherren zur Pause in Front, Hans Hähnel gelang nur der Anschlusstreffer (59.). Der Schütze sowie Clemens Adami mussten mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche.

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Post SV Dresden - SV Helios 24 (1:5) Zur Galerie
Post SV Dresden - SV Helios 24 (1:5) ©
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Einen klaren 5:1 (2:0)-Sieg feierte der SV Helios bei Post Dresden. Sebastian Reichelt (4.), Oliver Geisenhainer (45.), Martin Schöne (54. und 89.) sowie Rocco Bischoff (59.) trafen für Helios. Wutichai Entenmann bestritt sein letztes Spiel für die Gäste. Er zieht mit seiner Familie nach Bayern. Für die Postler kam Felix Urbanski zum Ehrentreffer. Zuvor hatte Post-Kapitän Erwin Kuhn den Schiedsrichter davon überzeugt, dass sein Elfmeterpfiff zugunsten der Postler ungerecht war. Daraufhin nahm der Unparteiische den Strafstoß zurück. Marco Voigt, Willi Vetten und Dominik Erdmann sowie Coach Christoph Egerer wurden nach den Spiel verabschiedet.

Ein 8:4 (4:3)-Torfestival gab es zwischen Weißig und Radeberg. Robert Roch (6., 18., 42.) traf dreifach für die Hausherren, William Schulz (39., 53.) und Luis Schwarzenberger (56., 80.) waren zweifach erfolgreich. Felix Rudeck ergänzt die Torausbeute der Weißiger (72.). Felix Claus, der übrigens nach Weißig wechseln wird, erzielte drei Tore für den RSV (22., 27., 74.). Neuer Trainer bei den Bierstädtern ist ab der neuen Saison Frank Selber.

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