21. Oktober 2018 / 20:09 Uhr

Nicht verdient, aber wen kümmert's? Iraklis Hellas schickt die Krähen mit 2:1 nach Hause

Nicht verdient, aber wen kümmert's? Iraklis Hellas schickt die Krähen mit 2:1 nach Hause

Mark Bode
Dimitrios-Christos Galanopoulos (Mitte) und Evangelos Papaefthimiou (rechts) vom SV Iraklis Hellas freuen sich nach dem Schlusspfiff.
Dimitrios-Christos Galanopoulos (Mitte) und Evangelos Papaefthimiou (rechts) vom SV Iraklis Hellas freuen sich nach dem Schlusspfiff. © Maike Lobback
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"So langsam wird es unheimlich", meinte Oliver Geick nach dem 2:1 gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide. Der neue Trainer des SV Iraklis Hellas spielte damit auf den nächsten Erfolg seiner Mannschaft in der Landesliga an. Ob der verdient war? Einerlei... 

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Ralf Przyklenk hat es nach dem Spiel mit einem Satz auf den Punkt gebracht: „Der Schlechtere hat gewonnen“, sagte der Trainer des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide nach dem 1:2 (1:1) seiner Mannschaft beim SV Iraklis Hellas. „Wir haben den Gegner unter Druck gesetzt und gute Spielzüge gehabt. Das hätten wir allerdings besser machen müssen“, sagte Przyklenk.

"Langsam wird es unheimlich"

Als Sieger gingen jedoch die Gastgeber vom Feld. „So langsam wird es unheimlich“, sagte Trainer Oliver Geick mit einem Lachen. „Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Aber insgesamt war es ein durchwachsenes Spiel“, gab Geick zu.

Bilder vom Spiel der Landesliga zwischen dem SV Iraklis Hellas und dem TSV Krähenwinkel/Kaltenweide

Dimitrios Maniopoulos (Mitte) vom SV Iraklis Hellas bleibt am Ball. Zur Galerie
Dimitrios Maniopoulos (Mitte) vom SV Iraklis Hellas bleibt am Ball. ©
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Mit dem ersten ernstzunehmenden Angriff gelang Iraklis die Führung mit einem Schuss von Evangelos Papaefthimiou aus 16 Metern genau unter die Latte (16. Minute). „Den Ball trifft er nie wieder so“, sagte Przyklenk. Geick unterstrich: „Das war ein tolles Tor.“

Schmidt erst im Pech, dann mit dem 1:1

Die Krähen ließen sich dadurch aber nicht entmutigen und spielten weiter ansehnlichen Fußball, kombinierten zudem weitgehend gut. „Wir haben den Ball und Gegner laufen lassen“, sagte ihr Coach. Allerdings dauerte es, bis Zählbares dabei herauskam. Zunächst scheiterte nahezu jeder Feldspieler mit einer Offensivaktion. Unter anderem traf Philipp Schmidt den Pfosten. Doch Schmidt glückte nach Zuspiel von Felipe-Marcel Böttcher mit einem Schuss aus 16 Metern der Ausgleich (64.).

„Das war absolut verdient“, fand Przyklenk. Doch mit einer Unachtsamkeit in der Defensive zerstörte sich der TSV das gute Spiel. Nach einem Freistoß köpfte Abdelkarim Koussi für die Hannoveraner zur Führung ein (79.). Alles Anrennen der Krähen blieb in der Folge ohne Erfolg. „Das ist bitter. Wir haben die Angriffe nicht immer clever genug ausgespielt“, sagte der Trainer.

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Zu seinem ersten Einsatz für die Krähen kam Neuzugang Mark Heineking. Der 25-jährige Offensivmann war zuletzt vereinslos und wurde unmittelbar nach dem 1:2-Rückstand eingewechselt. Przyklenk und Heineking kennen sich aus gemeinsamen früheren Zeiten in Landesbergen. „Der Kontakt war nie abgerissen“, sagte der Coach. Nachdem Heineking beruflich im Ausland war und nun zurückkehrte, schloss er sich dem TSV an.

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